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Situationsbericht der Meeri-Band

Verfasst: 02.02.2007, 08:54
von Finja
Hallo Ihr,

leider gibt es noch immer keine Bilder - was nicht ist, kann aber noch werden.

Unsere beiden Mädels sind ja nun circa 6 Wochen bei uns. Sie haben sie total gut eingelebt und haben ihren Hippi total im Griff. Wie gedacht, ist tatsächlich Mimi die Chefin der Bande geworden. Wenn ihr die 3 nebeneinander seht, ist das auch klar ersichtlich. Sie wiegt fast 1,3 kg, die anderen um 1 kg rum. Rangkämpfe gibt es Gott sei Dank immer noch keine.

Bei unseren beiden "Alten" war ich gar nicht gewohnt, dass ich mit einem hektischen Fiepsen begrüßt wurde. Jetzt platzen mir fast die Ohren, wenn ich nur ins Zimmer komme. Am lautesten ist die Kleinste. Es ist so putzig, wenn sie fiepst - da flattern dann immer ihre kleinen Hängeohren. Natürlich wollen die Damen dann immer ein Belohnung, sprich Fressen. Sie bekommen ihre Belohnung (Möhren oder Gurken), dann sind sie total happy. Hippi ist da schon zurückhaltender. Er ist selten so mutig, dass er das Fressen aus der Hand holt.

Ach wir sind total verliebt in die Bande. Der neue Käfig nimmt auch Formen an. Unsere Nachbarin sagt immer, die Meeries leben im 5 Sterne Hotel - und das Hotel ist noch nicht mal fertig.

Der einzige Wermutstropen ist: Mimi hat aus dem Tierheim Haarlinge mitgebracht. Wir haben es allerdings erst bemerkt, als bei Hippie am Rücken ein kleine offene Stelle zu sehen war. Zuerst dachten wir, er hat sich gerauft. Als die Stelle aber größer wurde, sind wir gestern zum TA gefahren. Bei Mimi hat man dann im Fell krabbelnde, weiße Striche gesehen. Jetzt bekommen die 3 im Abstand von je 10 Tagen eine Spritze in den A..... Am lautesten um ihr Leben gebrüllt hat - wie soll es sein - unser Blümchen.

So, das ist mal ein kurzer Bericht über die Meerie-Bande

Verfasst: 02.02.2007, 08:54
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Re: Situationsbericht der Meeri-Band

Verfasst: 02.02.2007, 08:57
von Tigo
Das mit den Haarlingen ist natürlich ein wenig ärgerlich, aber das läßt sich gewiss in den Griff kriegen. Bild Leider wieder eine Bestätigung, ein Tier aus dem Tierheim oder ähnlichen Institutionen niemals in den hauseigenen Bestand zu integrieren, ohne es nochmal vom TA vorher untersuchen zu lassen. *seufz*

Klingt aber insgesamt irre putzig, bitte mehr Berichte über die Sippe! Bild

Re: Situationsbericht der Meeri-Band

Verfasst: 02.02.2007, 09:03
von Finja
Tigo, das mit den Haarlingen hätte auch durch Streu, Heu etc. passieren können. Und die "Dinger" hat man tatsächlich auch nur einmal kurz gesehen. Als der TA, wie hat er gesagt -zu wissenschaftlichen Zwecken- ein Haarling unter das Mikroskop legen wolle, war einer mehr zu sehen. Das ist wie bei Läusen, die Lebenden siehst du fast nicht - auch die Nissen sind fast nicht zu sehen. Evtl. hätte man im Dez. bei Mimi noch nichts gesehen, gejuckt hat sie sich da nämlich auch noch nicht. Was solls, so schlimm ist es nicht. Nur unbehandelt wird das für die Meeries gefährlich. Durch den ständigen Juckreiz können sie aggressiv werden. Im fortgeschrittenen Stadium können sie daran sogar sterben.
Wir haben es ja Gott sein Dank rechtzeitig gemerkt. Jetzt gibt es halt Spritze in A..., dann wird es wieder gut.

Dadurch, dass "Männer" nicht so stressresistent sind (wie im richtigen Leben eben), sind die bei Stress, d.h. neue Familie, neuer Käfig etc. auch anfälliger, Haarlinge oder Milben zu bekommen.