Mikesch hat es nicht geschafft.
Verfasst: 04.09.2006, 11:19
Mikesch ist jetzt im Katzenhimmel ...
Er war die ganze letzte Woche beim TA. Wasser in der Lunge, zweimal am Tag punktieren, Infusionen, Antibiotika ... die ganze Palette.
Samstag abend rief der TA dann an, es sei Quälerei, ihn noch länger zu behandeln. Der TA vermutet einen Unfall - angefahren oder einen Tritt oder oder ... jedenfalls eine stumpfe Verletzung im Brustraum. Auf den Röntgenbildern und im Ultraschall konnte man nichts erkennen, aber es sei auf alle Fälle mehr als eine "simple" Lungenentzündung.
Wir konnten ja, weil Mikesch uns nicht gehört, kein OK zum Erlösen geben, aber der TA sagte, er sei sozusagen durch seine Berufsethik gezwungen, es zu tun, und er bräuchte kein OK von irgendwem. Nur für den Fall, das die Besitzer (die er auch kennt und genau so gerne mag wie wir ...) etwas zu meckern hätten.
Wir haben Samstag abend noch mit unseren Nachbarn gesprochen, jetzt wissen alle (auch die Tratschtante der Gegend) über die Hintergründe - nun kann auch keiner behaupten, wir hätten Mikesch "einfach eingefangen und umbringenlassen" ...
Und zwei unserer Nachbarn (auf deren Terrassen Mikesch auch lieber war als "zuhause") haben schon angeboten, sich an der TA-Rechnung zu beteiligen.
Es ist schwer - beim Frühstück auf der Terrasse gucken wir natürlich immer noch, weil er ja gleich um die Ecke kommen muss ...
Er war die ganze letzte Woche beim TA. Wasser in der Lunge, zweimal am Tag punktieren, Infusionen, Antibiotika ... die ganze Palette.
Samstag abend rief der TA dann an, es sei Quälerei, ihn noch länger zu behandeln. Der TA vermutet einen Unfall - angefahren oder einen Tritt oder oder ... jedenfalls eine stumpfe Verletzung im Brustraum. Auf den Röntgenbildern und im Ultraschall konnte man nichts erkennen, aber es sei auf alle Fälle mehr als eine "simple" Lungenentzündung.
Wir konnten ja, weil Mikesch uns nicht gehört, kein OK zum Erlösen geben, aber der TA sagte, er sei sozusagen durch seine Berufsethik gezwungen, es zu tun, und er bräuchte kein OK von irgendwem. Nur für den Fall, das die Besitzer (die er auch kennt und genau so gerne mag wie wir ...) etwas zu meckern hätten.
Wir haben Samstag abend noch mit unseren Nachbarn gesprochen, jetzt wissen alle (auch die Tratschtante der Gegend) über die Hintergründe - nun kann auch keiner behaupten, wir hätten Mikesch "einfach eingefangen und umbringenlassen" ...
Und zwei unserer Nachbarn (auf deren Terrassen Mikesch auch lieber war als "zuhause") haben schon angeboten, sich an der TA-Rechnung zu beteiligen.
Es ist schwer - beim Frühstück auf der Terrasse gucken wir natürlich immer noch, weil er ja gleich um die Ecke kommen muss ...

Aber schön, dass ihr euch so rührend um ihn gekümmert habt.
So traurig das Ganze ist, so schön ist es auch für Mikesch, dass er noch erleben durfte, dass sich Menschen kümmern und nicht nur schlagen, treten oder einfach nur zusehen. So ist er gegangen mit dem Wissen, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Danke dafür, Marada.