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BeitragVerfasst: 18.09.2005, 15:28 
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Einfach NUR gut!

Registriert: 18.02.2005, 19:46
Beiträge: 4843
Wohnort: Niddatal, Hessen
Gerade heute Vormittag hab ich mir meine Hübschen betrachtet und gedacht: Unglaublich, schon 10 Jahre leben die beiden bei mir!

Ich kann mich noch genau erinnern:

Mufasa lag eines kalten Oktobermorgens einfach vor der Haustür. Ich kam am Samstag Morgen gegen 5:00 Uhr aus einem amerikanischen Club zurück. Ich hatte Jay Dee (das ist Dee Jay's Papa) gerade zum Dienstantritt auf der Rhein-Main-Airbase abgeliefert. Plötzlich jammert es ganz leise, ich schaue genau hin und da liegt ein schwarz-weißes Kätzchen. Bild Ganz winzig und halb erfroren. Der Moment des Beginns einer 10-Jährigen Liebesbeziehung Bild

Ein paar Wochen später dachte ich mir, dass Mufasa doch so alleine zu Hause ist und habe aus dem Tierheim Simba dazugeholt. Eine schwarze Frühjahrskatze, von Anfang an ein sehr schwieriger Charakter, aber trotzdem liebenswert.

Die zwei haben sich schnell aneinander gewöhnt und leben heute noch gut miteinander.

Wie war das bei euren Tieren?

_________________
Bild Kevin Kuranyi Bild


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 18.09.2005, 15:28 


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BeitragVerfasst: 19.09.2005, 10:05 
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Registriert: 03.08.2005, 13:43
Beiträge: 591
Wohnort: Bavarian Kongo
Meine heißgeliebte Halbsiamesin Fanny war im Alter von 14 Jahren verstorben, und ich wollte nie wieder eine Katze haben, weil es so weh tat, sie gehen zu sehen.

Aber dann lernte ich meinen jetzigen Mann kennen, einen Katzennarren durch und durch, fast noch schlimmter als ich.
Bild

Gerade als wir uns entschlossen hatten, uns eine Katze zuzulegen, kam meine Freundin mit der Nachricht, dass ihre Tante kleine Kätzchen abzugeben hätte - Halbsiamesen!

Wir fuhren hin, sahen uns die Miezerln an, und holten dann unseren Wonneproppen Paulchen.

Eine Zweitkatze wollten wir nicht. Aber dann sahen wir zufällig auf einem Bauernhof ein winziges, struppiges Kätzchen, das nicht laufen konnte sondern nur von einer Seite auf die andere fiel. Es wackelte mit dem Kopf und sah uns mit großen Augen an. Der kleine Kerl tat uns wahnsinnig leid, wir wussten, dass er auf einem Bauernhof keine Überlebenschancen hatte.

Als er dann auch noch eine Betontreppe runterplumpste, da war es um uns geschehen und wir adoptierten unseren Wackelkater Kaspar Mauser.

_________________
Das Meusel
Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist!


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BeitragVerfasst: 19.09.2005, 10:57 
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K-, M- u. HSS

Registriert: 27.02.2005, 22:11
Beiträge: 1753
Wohnort: Märkischer Kreis
Seit meine große Schwester sich vor ca. 6 Jahren ein Kätzchen zugelegt hatte, hat auch unsere größere Tochter den Wunsch gehabt, einem Kätzchen bei uns ein Zuhause zu geben.

Mein Mann, der aus einem völlig tierlosen, sterilen Elternhaus stammt, konnte sich mit dem Gedanken an Tierhaare, Keime und Bakterien lange Zeit nicht anfreunden.

Unsere J. hat sich (2001) mit 14 Jahren dazu entschlossen, ihre Abstehohren operieren zu lassen. Während ich vor der Praxis des Chirurgen hin- und hergetigert bin und auf das Ende der OP gewartet habe, habe ich über Handy mit meinem Mann telefoniert und dann kam von IHM "Was meinst du, sollen wir für J. als Überraschung ein kleines Kätzchen aus dem Tierheim holen?" Ich hätte fast sofort zugestimmt, fand es dann aber doch vernünftiger, zu warten bis sie wieder fit ist und sich ihr Kätzchen selber aussuchen kann. Unsere jüngere Tochter M. war total dagegen (Katzen kratzen und sind doof), kümmert sich aber von Anfang an am meisten um unsere Lilli. Ihr ist es zu verdanken, dass unsere Katze so etwas wie Erziehung genossen hat, und es hat am Anfang tatsächlich so manchen Kratzer bei ihr und auch bei uns anderen gegeben.

Heute ist unsere Lilli eine wohlerzogene, schmusige Freigängerin, die tatsächlich auf Zuruf nach Hause kommt und sich auch die nassen und schmutzigen Pfötchen abwischen lässt.

Unser zweites (Haus-)Tier haben wir nach ca. einjähriger intensiver Suche nur durch Zufall gefunden.
Wir waren schon bei diversen Züchtern, Händlern und Privatverkäufern, haben Ponys und Pferde ausprobiert, war aber nie das richtige dabei.
Als die Besitzer von M. Pflegepferd im Januar 2004 Knall auf Fall den Stall wechselten, war bei M. und mir Trauer angesagt und sie hat zunächst wieder Schulpferde geritten. Mitte Februar hat mich eine Bekannte aus dem Stall angerufen und mir erzählt, dass eine ihrer Freundinnen einen 1,40 m großen Fuchsponywallach verkaufen wollen, ob wir ihn nicht mal ansehen möchten.
Einen Fuchs wollten wir eigentlich überhaupt nicht und 1,40 m war uns eigentlich auch zu klein. Wir haben ihn uns aber trotzdem noch am gleichen Nachmittag angesehen und M. hat ihn Probe geritten und es war Liebe auf den ersten Trabschritt. Gott sei Dank stimmte auch die Größenangabe nicht. 1,40 m war er wohl im Alter von knapp 4 Jahren bei der letzten Messung, Gott sei Dank sind es jetzt doch ca. 1,46 m.

LG - Rosebud

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BeitragVerfasst: 19.09.2005, 11:06 
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*Sündige Flanell-Schwester*

Registriert: 09.02.2005, 11:33
Beiträge: 5531
Mein Katzenzuwachs ist ja noch nicht alt und lässt sich hier im Forum ja nachlesen Bild

Unsere Fische sind mehr Männleins Hobby, aber durch mich "angestiftet". Als ich noch bei meinem Vater wohnte hatten wir ein Aquarium mit Goldfischen, das mein Vater nach meinem Auszug nicht in seine neue Wohnung mitnehmen konnte. Weil die armen Fische ja nicht im Klo enden sollten haben Männlein und ich sie mitgenommen. Nun haben wir mittlerweile vier Aquarien und zu den Fischen noch Scully und Mulder, die Wasserschildkröten Bild

_________________
~*Avalonstar*~ BildBild Bild -Scully nach ihrer Entführung

I am Death, not taxes. I turn up only once.

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BeitragVerfasst: 19.09.2005, 14:02 
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Hah - ich seh Euch genau!

Registriert: 17.02.2005, 17:36
Beiträge: 2099
Wohnort: Berlin
Also ich bin mit jeder Menge Tieren groß geworden - ist ja normal auf einem Gehöft und Katzen hatten wir immer, wegen der Mäuse, aber meinen ersten "eigenen" Kater, den hab ich heimlich angeschleppt. Nachdem unser Haus- und Hofkater "Füchschen" von irgendwelchen Tierhassern erstochen wurde, sollte es nie mehr einen festen Haus- und Hofkater geben - nur da war eine Klassenkameradin, die mir eines Tages ein winziges 5 Wochen altes kohlrabenschwarzes Katerchen in die Hand drückte und sagte - "hier, nimms mit bevors der Opa ersäufen tut". Tja und ich hab es mitgenommen und auf ganz wundersame Weise saß es auf einmal auf Mutterns Hand, schaute sie mit babyblauen Äuglein an und fiept einmal kläglich Bild so zog "Satan" (er hatte kein einziges weißes Haar am Körper) bei uns ein. Er hat auf Pfiff und Namensruf gehört, sich nur von uns streicheln und beschmusen lassen und er hat Sachen apportiert. Das war mein erstes "eigenes" Haustier, das nicht geschlachtet wurde, sondern nach einem langen erfüllten Katzenleben über die Regenbogenbrücke wanderte.

Erst viele, viele Jahre später hab ich mir ein neues Kätzchen gewünscht und ich hab zwei Jahre lang mein ganzes psychologisches Wissen in unterschwelligen Botschaften angewandt, um meinen bis dahin haustierlosen Gatten davon zu überzeugen, daß "wir" dringend eine Katze haben müssen Bild . Wir haben lang gesucht und alles intensiv vorbereitet - ich hab eine von zwei Singapura-Züchterinnen in Deutschland angerufen und erwartet auf eine zweijährig Warteliste zu kommen und wurde mit den Worten: "Sie haben Glück, ein Interessent ist vom Kauf zurückgetreten, wenn sie vorbeikommen, damit wir sie kennenlernen können, könnten sie schon bald eine kleine Kätzin mit nach hause nehmen." am Telefon begrüßt - tja und einen Spontanbesuch in Thüringen und lange 8 Wochen später hatten wir unsre winzig kleine Teti zu haus. Ich hatte endlich wieder eine Katze und der Hase hat ein neues Hobby Bild

PS: für Neffri brauchte ich bei meinem Mann nicht mehr ganz so viel Überzeugungsarbeit zu leisten Bild

_________________
LG
Teti Bild

Tatatataaaaaa Bild


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BeitragVerfasst: 19.09.2005, 15:04 
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Registriert: 13.09.2004, 23:15
Beiträge: 1737
Wir hatten zu Hause bei meinen Eltern immer einen Stubentieger. Ich hatte später auch noch ein Meerschweinchen und mein Bruder einen Wellensittich. Man sollte es nicht glauben, aber das hat funktioniert. Die Katzen haben den Vogel in Ruhe gelassen und mit dem Meerschweinchen gekuschelt. Mein Papa hat für die Meersau extra ein Freigehege und ein Häuschen gebaut und da war es dann den ganzen Sommer drin. Es gibt keinen besseren Rasenmäher. Später in der eigenen Wohnung wollte ich zwar immer gerne eine Katze, hab mir den Wunsch aber aufgrund der Berufstätigkeit verkniffen. Außerdem dachte ich immer, so eine Katze braucht Freigang. Als wir dann in unser eigenes Haus gezogen sind, haben wir uns zwei Tage später Marie aus dem Tierheim geholt. Das stand von vornherein fest, daß sofort eine Katze mit einzieht. Da die Katze meiner Schwiegereltern nie Junge hatte und deshalb sehr seltsam ist, war mein Mann der Meinung, daß Marie Junge haben sollte und dann sterilisiert wird. Sie hat vier zur Welt gebracht. Eine, meinen heiß geliebten Willie, haben wir behalten, und für die anderen Kleinen liebe Abnehmer gefunden. Da Marie ab einem bestimmten Zeitpunkt die Anwesenheit von Willie nicht mehr geduldet hat, hat sie sich unweit von uns neue Dosenöffner zugelegt. Sie kam uns bis Anfang diesen Jahres aber immer mal besuchen. Leider mußte sie eingeschläfert werden, weil sie eine schlimmer Herzkrankheit hatte. Und meinen Willie hat man voriges Jahr am 10.08. tot gefahren. An diesem Tag ist Paulchen bei uns eingezogen, weil Willie nicht so alleine sein sollte. Tja, jetzt war der kleine Kerl alleine. Also haben wir noch seine Schwester, Jule, zu uns geholt. Aber die kleine Maus hat man uns dieses Jahr am Ostersonntag überfahren. Inzwischen ist Paulchen alleine und das wird wohl auch so bleiben. Er kommt mit seiner Pascharolle ganz gut klar. Ich hoffe nur ganz inbrünstig, daß er uns lange erhalten bleibt!!!!

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Das Nettsche Bild


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BeitragVerfasst: 20.09.2005, 16:25 
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Registriert: 18.02.2005, 20:53
Beiträge: 10537
Vor bisserl mehr als 9 Jahren hatten damalige Bekannte von uns 2 Katzenbabies vom Bauern geholt. Super süß und allerliebst die beiden - aber ich hab (erwachsene) Katzen überhaupt nicht gemocht.
Ca. ein Jahr später waren die Katzen groß und das Baby hatte seltsamerweise plötzlich eine Katzenallergie. Nun sollten die Sch..viecher, die eh nur Dreck und alles kaputt machen und unnötig Geld kosten ins Tierheim.

Damals war ich grad auf Wohnungssuche und total fremdgesteuert sagte ich den folgenschweren Satz: Wartet noch einen Monat, wenn ich bis dahin eine neue Wohnung hab, nehm ich die Viecher. I
Ich hab bis heute keinen Ahnung, was mich dazu bewog, da ich bis zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit kein Katzenliebhaber war. Aber ich finde Tierheim schrecklich.

Tja, lange Rede, kurzer Sinn: 3 Wochen später hatte ich eine neue Wohnung und einen Tag später standen besagte Bekannte vor der Tür mit Katzenklo, 2 Näpfen und den beiden Katern. Bild

Vor 4 Jahren haben wir Katzennachwuchs in Form von Sophie (!!!) adoptiert. Die kleine Glückskatze ging leider ziemlich genau mit einem Jahr aufgrund eines Herzfehlers über die Regenbogenbrücke. Eine Woche später zog Katzenmädchen Lara bei uns ein und übernahm das Regime über die Kater und meinen Mann Bild

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Liebe Grüße, SophieS

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Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.
Francesco Petrarca
(1304 - 1374)


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BeitragVerfasst: 20.09.2005, 18:00 
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Einfach NUR gut!

Registriert: 18.02.2005, 19:46
Beiträge: 4843
Wohnort: Niddatal, Hessen
Danke für diese schönen Geschichten. Sie haben meinen Tag ein wenig erhellt. Bild

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Bild Kevin Kuranyi Bild


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BeitragVerfasst: 20.09.2005, 18:21 
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All`s fair in love and war!

Registriert: 29.01.2005, 19:48
Beiträge: 1092
Eddi (ehemals Bolle) wurde mit ein paar Wochen von spanischen Tierschützern nach Deutschland in ein Tierheim gebracht.

Wir haben ihn im Internet gesehen und sind an einem verstauten Freitag 200 KM gefahren um ihn zu sehen und dann zu entscheiden, ob wir ihn nehmen.

Als wir nach ewig langer Fahrt genervt am Tierheim ankamen, konnten wir auf dem Gelände in der Ferne ein großes Rudel Hunde sehen. Nur ein einziger kleiner Wicht stand am Zaun als hätte er auf uns gewartet.

Macho meinte "Guck mal Mausi, is dat nich der Bolle?", steckte den Finger rein und wurde prompt gebissen. Bild

Auf dem Gelände ist der kleine Wicht dann ständig um uns rum gesprungen und hat sich völlig verausgabt. Selbstverständlich konnten wir nicht nein sagen und löhnen die 200 Euro Schutzgebühr und Eddi schaufelte noch einmal ordentlich den Futtertrog leer.

Auf der Rückfahrt lag er die ganze Zeit ruhig und kuschelig auf meinem Schoß und mußte sich irgendwann kräftig über meine Beine und Schuhe übergeben. Bild Nur gut, dass Mausi mit Handtuch und Zewa bewaffnet war und noch die Worte von Macho im Ohr hatte: "Mausi, wat willste denn mit dem Scheiß?!?" Bild

Daheim angekommen legte der Kleine erst mal ein riesiges stinkendes Ei auf den Granit, fällt um und pennt... und pennt und pennt und pennt. Zwei Wochen ging der Rythmus Pennen, schnell raus für`s Geschäft, Fressen und wieder Pennen etc. pp. und über seinem Körbchen schwebte ständig diese Gedankenblase: "ENDLICH BIN ICH DAHEIM!"

_________________
Ich tanze nur für meine motzende Puluzzidose und meinen Wochenendfreund Bild

If you can solve your problem, then what is the need of worrying? If you cannot solve it, then what is the use of worrying? (Shantideva)


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BeitragVerfasst: 20.09.2005, 19:55 
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Öhrchenkraulerin vom Dienst ;o

Registriert: 05.02.2005, 18:43
Beiträge: 679
Wohnort: Erfurt
Frau Mitzi zog bei mir ein, als ich nach dem Auszug aus der WG meine erste "Alleine-Wohnung" hatte. Ich wollte nämlich nicht unbedingt in eine leere Wohnung heimkommen, und mir das Leben mit einer Katze zu teilen, erschien mir damals optimal. (Ist es heute übrigens immer noch Bild )
Zu dieser Zeit musste ein Bekannter aus dem Mittelalterverein seine Katze aus gesundheitlichen Gründen (er war Epileptiker und sollte aufgrund seines schlechten gesundheitlichen Zustandes in ein Behindertenwohnheim ziehen) abgeben. So kam Frau Mitzi zu mir, übergewichtig, übellaunig und zickig ;O)

Um die fette Katze einigermaßen beschäftigt zu halten und ihr Anreiz zu mehr Bewegung zu geben, engagierte ich Fräulein Floh als Gesellschaftsdame und Personal Trainer. Auch hier hatte die Partnervermittlung Zufall ganz fett ihre Hand im Spiel, ich hatte aus heiterem Himmel Appetit auf dänische Waffeln, und an der Waffelstube hing die Annonce, dass ein Kätzlein zu vergeben sei... "Zufällig" bediente uns die Besitzerin des Kätzchens, und noch am selben Abend zog Flöhchen bei mir ein.

Keine zwei Wochen später waren der DarkPrince und ich auf dem Heimweg von unserer damaligen Stammkneipe, als uns direkt vorm Augustinerkloster eine Katze in den Weg sprang und uns bis ins Treppenhaus verfolgte. DarkPrince fragte nur noch "Willst Du?", und so kam Lady Meliandra zu mir...

Hach ja, da kommen Erinnerungen hoch *seufz*. Ein wirklich schöner Thread, vielen Dank, Hermine, dass Du mich angeregt hast, in meinen Erinnerungen zu graben, und vielen Dank an alle, die bisher ihre Erinnerungen mit uns geteilt haben ;O)

_________________
Commit random acts of kindness and senseless acts of beauty.


Zuletzt geändert von MiniMietz am 20.09.2005, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.09.2005, 20:20 
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Chef-Dosenöffner

Registriert: 01.02.2005, 17:03
Beiträge: 503
Wohnort: Erfurt
Na ja, Tribble sollte eigentlich damals bei meinem Ex-Schwiegerdrachen einziehen, war aber noch zu klein und sie entschied sich für das andere Katzenkind auf dem Bauernhof. naja 2 Wochen später bekam ich ihn dann.

Nach ca. 5 Wochen stürzte er sich vom Balkon und ging 10 Tage auf Wanderschaft. Kaum war er wieder da, stand am nächsten Abend meine Mutter klingelnderweise mit Hund an der Leine und ner schwarzen Katze aufm Arm vor der Tür. Sie hatte vor der Haustür gewartet und war ihr auf den Arm gesprungen. So kam Luna zu mir.

Ca. 4 Monate später fand der Ex-Schwiegerdrachen dann ne kleine Katze halberfroren in ner Schneewehe. Die hab ich die ganze Nacht gefüttert und aufgepäppelt, am nächsten Tag zum Arzt und 3 Tage Infusionen und Heizdecke. Eigentlich sollte sie ja beim Schwiegerdrachen einziehen (als Ersatz für den Kater vom Hof, der schon weggelaufen war) aber sie war ein Mädchen und somit irgendwann nicht ganz so erwünscht, also zog sie nach ca 6 Monaten des leidens (6M² Zimmer statt dem Hof usw.) bei mir ein. Sie heißt Lani (Mulan).

2001 lernte ich dann eine nette, zurückhaltende Dame kennen. Unsere Beziehung entwickelte sich dermaßen gut, dass ich bei den Besuchen in der WG, wo sie wohnte, mit ihr in der Stube schmusend lag, wärenddessen der Rest inkl. meiner Freundin in der Wohnküche saß. Nach Auflösung der WG zog sie dann bei mir ein und verbrachte noch 1,5 glückliche Jahre mit Mini, meinen Katzen und mir, bis sie uns leider im Dezember letzten Jahres verlassen musste. Diese Dame war Eni

_________________
Es braucht nur 1 Minute , um eine besondere Person zu bemerken!
1 Stunde, um sie einzuschätzen,
1 Tag, um sie gern oder lieb zu haben,
aber es braucht ein ganzes Leben, um sie wieder zu vergessen.
In ewiger Erinnerung
(Eni, 5.12.2004)
(Melli, 16.02.2006)


Zuletzt geändert von DarkPrince am 20.09.2005, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.09.2005, 00:31 
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Registriert: 13.09.2004, 23:15
Beiträge: 1737
Och ist das traurig. Ich muß gleich wieder an meinen Willie und an meine Jule denken. Und an Marie unsere erste Katze. Und weil der Abschied immer so furchtbar schlimm ist, hoffe ich ganz inständig, daß mir das Paulchen lange, lange, lange erhalten bleibt. Ich lieb doch meine Fellnasen so innig.

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BeitragVerfasst: 21.09.2005, 07:57 
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Einfach NUR gut!

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Beiträge: 4843
Wohnort: Niddatal, Hessen
DarkPrince, das sind die sehr traurigen Momente im Leben, wenn so ein geliebtes Tier stirbt.

Ich vergaß zu erwähnen, dass ich vor ein paar Jahren mal ein Katerchen auf dem Bauernhof entdeckte, dass völlig verwahrlost vor sich hintorkelte. Der Bauer sagte mir, er sei vom Dach gefallen und "verrecke nun sowieso". Klar, dass Hermine das Tier sofort mitgenommen hat. Nach 3 Wochen Tierarzt und intensiver Pflege ist er leider gestorben. Er hatte eine massive Hirnblutung, die nicht mehr in den Griff zu kriegen war. Er hieß Zazu (sprich: Sasu) Bild

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Bild Kevin Kuranyi Bild


Zuletzt geändert von Hermine am 21.09.2005, 07:57, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.09.2005, 09:44 
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Registriert: 18.02.2005, 20:53
Beiträge: 10537
Hermine, das ist ja auch übel Bild
Aber Zazu hatte immerhin 3 Wochen in denen er geliebt und gepflegt wurde.

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Liebe Grüße, SophieS

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Francesco Petrarca
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BeitragVerfasst: 21.09.2005, 22:18 
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Beiträge: 1418
Schöne Frage, Hermine...

Aufgewachsen bin ich mit Hund und Katzen, wobei ich den Hund liebte und die Katzen misstrauisch beäugte. Sie waren mir zu unberechenbar, zu wenig schmusig und ich vor allem zu intolerant und egoistisch. Als der Hund starb, brach eine Welt zusammen, die eine Katze ging von mir "unbemerkt" über die Regenbogenbrücke, die andere lebt heute noch bei meinen Eltern.

In unserer Mietwohnung lebten mein Mann und ich mit Wellensittichen, ein Hund kam wegen der Berufstätigkeit nicht in Frage, Katzen (bei Wohnungshaltung bitte immer im Doppelpack) für mich nicht.

Vor 3 Jahren sah ich SIE (Furby) auf dem Bauernhof meiner Schwester und ich versprach, sie mitzunehmen. Der Gatte wollte auch und entschloss sich für SIE und noch eine SIE (die sich dann als ER-Zwacki heraus stellte). Nicht genug der zwei, im Hinblick auf das Elend in den Tierheimen, gesellte sich Justin nach ein paar Monaten zu uns. Durch die Tierschutzarbeit kamen Sira und Schnucki vor 2 Jahren zu uns.

Das Allerschönste an der Geschichte ist, dass ich mir ein Leben ohne Tiere, besonders Katzen, nicht mehr vorstellen kann. Sie haben mich verändert, uns hier, alles, was uns umgibt. Unvorstellbar, dass es hier "ruhig" zugeht, weil hier immer was los ist ;-)

_________________
Ich kann mein Vertrauen ruhig verschenken, denn wenn es von jemandem missbraucht wird,
ist es sein verschenktes Glück, nicht meines. (schamanische Weisheit)


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