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eriam, recht hast Du. Stofftier ist noch viel zu gut, Postkarte mit Tierfoto würde reichen.
Wir haben das volle Programm durchgemacht, mit unserer Katze Hyäne. Für uns war halt sonnenklar und selbstverständlich, dass wir rauskriegen müssen, was dem Mietzchen fehlt, und so gut wie möglich dagegensteuern müssen.
Sie hat einfach immer weiter abgenommen, obwohl sich ihre Fressgewohnheiten nicht geändert haben. Also ab zum Tierarzt, alle möglichen und unmöglichen Labortests mit Blut und Stuhl, dazu Ultraschall, Röntgen, bla bla bla, alles was man so an Untersuchungen mit einer Katze durchführen kann, ohne zu operieren.
Leider ohne Erfolg, es kam dabei nur raus, dass das Gleichgewicht der Darmflora gestört ist, und die Katze das Futter zwar frisst, aber nicht wirklich umsetzen kann. Darauf folgten diverse Experimente mit hochkalorischem medizinischen Futter, probiotischem Joghurt, laktosefreier Schlagsahne, zusätzlichen Futterportionen, Nahrungsergänzungspasten etc.
Das Ganze dauerte ca. 1 Jahr und kostete knapp 500 EUR. Leider hat es die kleine, tapfere Hyäne, die das ganze Brimborium klaglos und sehr verschmust erduldete, am Ende doch nicht geschafft.
Abgabe der Katze oder ahnlicher Mist stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, wenn ein Familienmitglied krank wird, sorgt man dafür. Auch wenn 500 EUR bei weiteren sechs Katzen, die ja auch essen und frische Streu haben wollen, schon ein deftiger Schlag ins Kontor sind...
Wir hätten mit Freuden noch mehr ausgegeben, wenn das Enchen dafür noch etwas länger dabei geblieben wäre.
Deprimierte Grüße vom mietz
_________________ Commit random acts of kindness and senseless acts of beauty.
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