17.01.2006, 22:42
Kann sich mein Wellensittich anstecken?
Ja. Prinzipiell gilt das auch für andere Haustiere, vor allem für die, die draußen gehalten werden, wie Hunde, Katzen und Pferde. Dennoch ist eine Panikmache übertrieben, denn noch besteht keine akute Gefahr und man muss die Lieblinge nicht gleich im Zwinger oder Stall einsperren. Sollten jedoch Vogelgrippe-Viren auch in unserem Land auftreten, dann ist Vorsicht geboten. Denn die Übertragung vom Haustier auf den Mensch ist einfacher und gefährlicher, als von Vogel auf Mensch.
17.01.2006, 22:42
17.01.2006, 22:57
17.01.2006, 23:01
17.01.2006, 23:17
17.01.2006, 23:18
17.01.2006, 23:24
Rosebud hat geschrieben:Es wurde u.a. darüber berichtet, dass der Virus von Wildvögeln auf Haustiere, wie Katzen, Pferde, und vor allem Schweine übertragen werden können. Das Risiko eines Menschen sich direkt bei Geflügel zu infizieren ist wohl verschwindend gering. Aber eben draußen lebende Haustiere sollen sich sehr schnell über Vogelkot anstecken können.
17.01.2006, 23:30
17.01.2006, 23:40
Den hab ich mal wegen Tollwutfragen gelöchert. Da war hier auch große Panik, wir sind Tollwut-Gebiet wegen der Grenznähe. Und der hat mir dann auch gesagt, dass im hiesigen Landkreis in fünf Jahren EINE Katze mit Verdacht (!!) auf Tollwut eingeschläfert wurde. Sonst nix, nur zur Vorsicht sind die Schilder aufgestellt worden. Da war ich dann wieder beruhigt, denn ich SEHE die Füchse, die unsere Pferdekoppeln kreuzen.
17.01.2006, 23:44
17.01.2006, 23:50
18.01.2006, 08:44
21.02.2006, 13:19
Vogelgrippe!*H5N1* infiziert auch Haustiere - Katzen
"Vogelgrippe" infiziert auch Katzen
Die Vogelgrippe, die in Asien zu mehreren Todesopfern geführt hat, kann auch auf Hauskatzen übertragen werden. Es gab zwar bereits Hinweise, dass der Virenstamm *H5N1* auch Katzen infizieren könnte, die jedoch bisher angezweifelt wurden, da die Raubtiere immun gegen menschliche Influenza-Viren sind.
Um den Verdacht zu überprüfen, hatten die Wissenschaftler um Thijs Kuiken vom Erasmus Medical Center in Rotterdam drei Katzen mit dem Vogelgrippenstamm H5N1 experimentell infiziert, drei weitere Tiere erhielten als Kontrolle den Influenza-A-Stamm H3N2, einer der häufigsten Grippe-Viren-Stämme beim Menschen. Während die Kontrolltiere erwartungsgemäß gesund blieben, zeigten die mit H5N1 infizierten Katzen bereits nach einem Tag typische Symptome wie Fieber und Atemschwierigkeiten. Ein Tier starb. In einem zweiten Experiment setzen die Forscher gesunde Katzen mit erkrankten Tieren zusammen. Auch hier erfolgte eine Ansteckung. Ebenfalls konnte das Virus über infizierte Nahrung übertragen werden. Die Forscher sehen damit ihren Verdacht bestätigt, dass Hauskatzen ein gefährliches Reservoir für die Übertragung von Vogelgrippe sein können. Außerdem könnte sich das Virus in infizierten Katzen an Säugetiere adaptieren und damit noch gefährlicher für den Menschen werden.
21.02.2006, 18:06
22.02.2006, 01:44
Geflügelpest (Vogelgrippe) ist seit 1961 bekannt und trat nachweislich 1997 in Honkong zu ersten Mal an Menschen auf. Seither erkrankten in Asien ca 150 Menschen. Weltweit starben bisher rund 70 Menschen.
Die hauptsächlichen Übertragungswege sind Kot oder Atemwegsausscheidungen (bei permanentem Kontakt damit, z.B. Geflügelfarmen).
Grippeviren sind im Freien nur bedingt lebensfähig. Sonnenlicht und Wärme töten ebenfalls die Viren ab. Ab 70°C wird das Influenzavirus definitiv zerstört.
Eine Übertragung Mensch zu Mensch wurde bisher nicht beobachtet. Ein Humanimpfstoff gibt es derzeit nicht, allerdings kann man durch normal Impfungen das Risiko der genetischen Veränderung des Virus eindämmen.
(c) Feuerwehr-Magazin 2/2006
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22.02.2006, 09:01
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