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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 10:34 
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K-, M- u. HSS

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DarkPrince hat geschrieben:
mal ein paar Eckdaten dazu:


Zitat:
Geflügelpest (Vogelgrippe) ist seit 1961 bekannt und trat nachweislich 1997 in Honkong zu ersten Mal an Menschen auf. Seither erkrankten in Asien ca 150 Menschen. Weltweit starben bisher rund 70 Menschen.
Die hauptsächlichen Übertragungswege sind Kot oder Atemwegsausscheidungen (bei permanentem Kontakt damit, z.B. Geflügelfarmen).
Grippeviren sind im Freien nur bedingt lebensfähig. Sonnenlicht und Wärme töten ebenfalls die Viren ab. Ab 70°C wird das Influenzavirus definitiv zerstört.
Eine Übertragung Mensch zu Mensch wurde bisher nicht beobachtet. Ein Humanimpfstoff gibt es derzeit nicht, allerdings kann man durch normal Impfungen das Risiko der genetischen Veränderung des Virus eindämmen.

(c) Feuerwehr-Magazin 2/2006


Grundsätzlich kann also eine Infektion stattfinden, wenn Hund/Katze einen Wasservogel fressen, wenn man aber die Größe von deutschland nimmt, dan schaut, wieviel % davon überhaupt besiedelt sind (und wie lange es jetzt auf Rügen gedauert hat, bis die Vögel alle gefunden wurden, weil die irgendwo in der Pampa lagen) ist eine Infektion noch recht gering. Derzeit soll das Virus auch noch nicht in der Lage sein, sich anzupassen (das dauert immer etwas). Auch ist es unwarscheinlich, das sich ein Tier aufm balkon z.b. durch den Kot infiziert, dazu müsste es schon den Vogel fressen (und die meisten Wasservögel sind als Beutetiere für Katzen zu groß)


Wir wohnen hier ziemlich ländlich am Rande eines Naturschutzgebietes. Unser Grundstück wird an zwei Seiten von Feldern begrenzt. Für unsere Katze ist das ideal. Sie strolcht gerne über die Felder. Wir haben hier Fischreiher, Milane, Bussarde usw.
Wenn so ein großer Vogel durch die Infizierung mit H5N1 angeschlagen ist, traue ich unserer Lili durchaus den Versuch zu, ihn zu fangen.

Aber einsperren will ich sie auch nicht.

Andererseits haben wir mit unserer wilden Lili auch intensiven Schmusekontakt.

Ich werde unseren Tierarzt ansprechen, für wie real er eine Gefährdung hält.
Das gleiche gilt für unser Pony, das zwar keine Vögel frisst, aber auf der Wiese mit Gras auch Vogelkot aufnehmen könnte.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 22.02.2006, 10:34 


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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 14:19 
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Einfach NUR gut!

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Rose, dann berichte bitte mal, was der Tierarzt meinte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 14:48 
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K-, M- u. HSS

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Mach ich Hermine. Ich hoffe, ihn heute abend beim Reiten zu treffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 18:23 
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Frieda

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Ich versuch das jetzt mal auf die Vernunftschiene runterzubrechen, ja?

Eine Katze, die Freigang gewohnt ist, einzusperren, nur wegen einer vermeintlich möglichen Gefahr, das ist ziemlich brutal. Die Gefahr, dass sie von einem Auto überfahren wird, ist ungleich höher, als dass sie sich mit dem Virus infiziert.

Wenn die Katze eingesperrt und ihres gewohnten Lebensraumes beraubt wird, dann müssen auch konsequent alle möglichen anderen Gefahrenquellen eleminiert werden. Also kein Laufen mehr über möglicher Weise mit Vogelkot behaftete Wiesen und Wege mehr. Konsequentes Desinfizieren der Schuhe - man könnte ja sonst den Virus auch mit reinbringen; geht auch bei anderen Katzenviren prima.

Wollen wir das? Wollen wir am Ende alles zubetonieren, weil die Natur gefährlich ist? Bild

Und Freigängerkatzen bergen unzählige Risiken für ihre mitwohnenden Menschen. Ein noch aktives Bandwurmglied, das sich des nachts über das Kissen in den Menschen bohrt, kann böse böse Entzündungen hervorrufen. Alles bedacht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 18:46 
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anglophiler Bücherwurm ...

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Beiträge: 781
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ich hab ja keine Haustiere (wäre in meinem 38qm Wohnklo auch Tierquälerei) aber ganz ernsthaft, es gibt ich weiß nicht wieviel X-tausend Gefahren, denen Freigänger draußen begegnen. Sicherlich ist die potentielle Ansteckung mit dem Vogelgrippe-Virus eine, die dazu kommt, aber wenn ich es richtig verfolgt habe, ist a) die Übertragung nicht ganz einfach, Katz kriegt es nicht vom "über die Wiese laufen, wo ein Vogel draufgeschissen hat" und b) sind bislang noch keine Fälle gemeldet worden, die auf dem Festland gefunden wurden. Bislang liegt das Zentrum auf Rügen. So sehr mir das für die Tiere und Menschen dort leid tut, aber noch ist Deutschland nicht flächendeckend "befallen".
Sicherlich ist ein gesundes Maß an Vorsicht (Beobachten der qualifizierten Medien, Tierarzt mal ohne das große P in den Augen fragen usw.) angebracht, und wenn die Region, in der man lebt als "gefährdet" oder "hochgefährdet" eingestuft wird, dann angemessen zu reagieren, auch okay. Aber wie Tigo schon sagte: es gibt unzählige Risiken ... sowohl für das Tier, als auch für den Menschen.
Die alle auszuschließen hieße: Bitte ab in eine Geosphäre mit null aussenkontakt, und wenn Kontakt dann bitte nur nach vollständiger Desinfektion und Dekontamination.

Es ist schwierig, ich weiß, aber ich würd den Teufel einfach nicht an die Wand malen, sondern mich gründlich und ohne Panikmache informieren - um im Zweifelsfall richtig und angemessen reagieren zu können.
Ich wünsche uns allen, daß keines unserer Tiere und keiner unserer Mitmenschen an H5N1 erkrankt.

_________________
Auch ist das Suchen und Irren gut, denn durch Suchen und Irren lernt man. (J.W.v.Goethe)
Quo usque tandem, aesta, abutere patientia nostra ... (frei nach Cicero)

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 20:22 
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Einfach NUR gut!

Registriert: 18.02.2005, 19:46
Beiträge: 4843
Wohnort: Niddatal, Hessen
Tigo, haben wir uns wirklich so panisch angehört? Natürlich sperre ich meine Süßen nicht ein, ist doch klar. Bild Man macht sich eben seine Gedanken, ist ja nicht gerade witzig sowas oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 21:39 
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Frieda

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Beiträge: 11541
Wohnort: Sachsen
Nein, das ist natürlich nicht witzig. Ich habe zwei Freigängerkatzen, die beide aktive Fänger sind, die sich zudem den ganzen Tag in Wald und Flur bewegen, die Kontakte mit allen möglichen anderen Tierarten haben. Zudem habe ich drei Pferde, die auf Weiden stehen, die von allen möglichen Tieren bevölkert und begangen und beflogen werden, unweit von uns ist ein kleiner Weiher mit Enten, ein Graureiher kommt zu Besuch, Störche, Schwäne - ich bin mitten drin im "Epizentrum", wenn es knallt.

Und trotzdem sehe ich das alles eher entspannt. Ich fühle mich von der ganzen Aktion pharmaindustriemäßig in eine Panikecke gedrängt. Und als widerständlicher Charakter schalte ich da prinzipiell erstmal auf "Dagegen!". Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 22:00 
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Registriert: 31.10.2004, 17:40
Beiträge: 3356
Wohnort: Rheinhessische Schweiz
Cu argumentiert als "nicht Betroffene" sehr neutral und ich kann mich ihrer Meinung nur anschliessen! Obwohl wir auch rundherum Felder haben, zwei Nachbarn die Geflügel halten, alle Arten von Wildvögeln usw. usw. Unsere Katzen bleiben draussen und ich bin davon überzeugt, dass sie sich nicht mit irgendwas infizieren werden. Mir tun auch nur die vielen Tiere leid, die z. B.wegen BSE geschlachtet wurden.....

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Gruß Roni - Immer gerne hier

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 22.02.2006, 23:55 
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K-, M- u. HSS

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Beiträge: 1753
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Ihr habt alle Recht.

Unser Tierarzt sieht auch kein Risiko darin, die Katzen weiterhin frei laufen zu lassen.

Impfen hält er für Unfug, da die Katzen dann zwar nicht mehr erkranken können aber wohl immer noch Überträger sein können, ohne dass es bemerkt werden kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 23.02.2006, 00:12 
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Frieda

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Beiträge: 11541
Wohnort: Sachsen
Rosebud hat geschrieben:
Impfen hält er für Unfug, da die Katzen dann zwar nicht mehr erkranken können aber wohl immer noch Überträger sein können, ohne dass es bemerkt werden kann.


Es gibt auch noch gar keine Impfung für Katzen dagegen. Bild

Aber was eben totaler Unsinn ist, ist das Geflügel jetzt impfen zu lassen, wie es Holland und Frankreich gern hätten. Dann geschieht dabei nämlich eben genau das. Sinnfrei, aber man beruhigt damit das Volk. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 23.02.2006, 00:15 
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Beiträge: 1737
Ich hab heut auch noch mal im Internet gelesen. Mache mir also um mein Paulchen keine Sorgen. Was ich ganz sehr bedauernswert finde, ist das Sterben der armen Tiere und das Massentöten. Ich weis ja, daß die Tötung nötig ist, bin mir aber sicher, daß dies nicht sehr human sein wird. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, daß die Tiere schnell tot sind, wenn man sie in ein Faß stopft und da Abgase reinleitet. Da gibt es sicher schnellere Mittel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 23.02.2006, 00:59 
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Frieda

Registriert: 12.09.2004, 21:31
Beiträge: 11541
Wohnort: Sachsen
Ja, Nettsche, da hast Du Recht. Das ist wirklich pervers. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 23.02.2006, 09:40 
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K-, M- u. HSS

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Nettsche hat geschrieben:
Ich hab heut auch noch mal im Internet gelesen. Mache mir also um mein Paulchen keine Sorgen. Was ich ganz sehr bedauernswert finde, ist das Sterben der armen Tiere und das Massentöten. Ich weis ja, daß die Tötung nötig ist, bin mir aber sicher, daß dies nicht sehr human sein wird. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, daß die Tiere schnell tot sind, wenn man sie in ein Faß stopft und da Abgase reinleitet. Da gibt es sicher schnellere Mittel.


Wie bitte? DAS ist keulen???

Getötet worden wären sie ja sowieso irgendwann, um als Hähnchenschnitzel auf unseren Tellern zu landen. Keine Ahnung, ob es dabei dann humaner zugegangen wäre.
Mich hat es letztens schon gerissen, als in den Nachrichten Szenen gezeigt wurden, in denen Hühner in den türkischen Dörfern eingesammelt wurden. Die wurden zu mehreren lebendig in Müllsäcke gestopft, die armen Viecher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 23.02.2006, 19:43 
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Chef-Dosenöffner

Registriert: 01.02.2005, 17:03
Beiträge: 503
Wohnort: Erfurt
Es gibt keinen Impfstoff gegen die Vogelgrippe !!! Weder für Mensch noch für Tier.
Der im Fernsehen so hoch propagierte Tamiflur oder so ist ein normales grippemittel, welches gedacht ist die Symptome der Vogelgrippe zu mildern/zu verzögern um erst nen Impfstoff zu entwickeln. Insofern ist Impfen Unsinn und nur eine gefahr.
Und wenn man mal überschlägt, seit 1961 gibt es die Vogelgrippe (und sicher haben in den vergangenen Jahren auch schon Zugvögel den einen oder anderen Erreger im gepäck gehabt) und es sind erst 150 Menschen erkrankt (denke mal bei Haustieren wird die zahl in asien höher sein, aber wie gsagt, man braucht intensiven kontakt) denke ich es sind mehr Hausteire an radioaktivem Niedeschlag von tschernobyl oder verseuchtem Ölregen von Kuwait gestorben als an Vogelgrippe. insofern sollte man ruhigbleiben und sich erstmal nicht irre machen lassen. Rein theoretisch könnte die freilaufende Katze/Hund auch auf ein BSE-Rind treffen, was gerade umgefallen ist und gro0en Hunger haben usw. ich denke die warscheinlichkeit, das ne freilaufende katze derzeit Vogelgrippe infiziert wird ist so niedrig, das ich lieber lotto speile.

_________________
Es braucht nur 1 Minute , um eine besondere Person zu bemerken!
1 Stunde, um sie einzuschätzen,
1 Tag, um sie gern oder lieb zu haben,
aber es braucht ein ganzes Leben, um sie wieder zu vergessen.
In ewiger Erinnerung
(Eni, 5.12.2004)
(Melli, 16.02.2006)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vogelgrippe
BeitragVerfasst: 24.02.2006, 23:41 
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Registriert: 10.05.2005, 23:36
Beiträge: 2386
Wohnort: Bodensee
Nachtrag von einer seit heute Betroffenen - da seit heute mittag um 15:00 Uhr im Sperrgebiet lebenden.

Der in aller Munde befindliche H5N1 benannte Vogelgrippevirus ist in den unterschiedlichsten Varianten schon seit 5 Jahren auch bei uns bekannt und kommt immer wieder vor. Von der Komponente H5 gibt es bislang bekannt 16 Varianten, von N1 bislang 22 bekannte Varianten. Bei der Kombination, von der es dann nach Adam Riese 16 hoch 22 Möglichkeiten gibt, kann eine hochpatologe Variante entstehen - die sog. Asiatische Vogelgrippe. Andere, niederpathologische Varianten kommen schon seit Jahren in Europa vor; ua. in Norditalien, von wo jetzt wieder viele Zugvögel zurückkommen.

Schaun wir mal, welche Variante nun unsere Ente das Leben gekostet hat und ob dann ab Montag/Dienstag die Sperrzone wieder aufgehoben wird. Wahrscheinlich ja nicht und dann leben wir mal die nächsten 21 Tage ohne Geflügel und Geflügelprodukte. Zu wem darf ich zum Spiegeleieressen kommen?

PS. Sig Rasco findet den Leinenzwang ätzend.

_________________
rlm, genannt: LuxÖkTu

Die Gummibärchenfrau mit dem schönen Hund." (Def. einer mir Unbekannten auf der Strasse.)


Zuletzt geändert von rlm am 24.02.2006, 23:43, insgesamt 1-mal geändert.

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