Hier kann alles rund um das Thema Katzen gepostet werden. Hunde, Pferde und andere tierische Zwei-, Vier- oder Mehrbeiner sind in dieser Rubrik gern gesehene Gäste ;)
Die beiden Nichten (14 und 15) meines Mannes haben seit einigen Wochen ein eigenes Pferd, eine wunderschöne junge Haflingerstute.
Gestern rief nun eine der Nichten an und verkündete freudestrahlend: "Wir haben noch ein Pferd!" Ich fragte nach: "Ist denn bei euch der Reichtum ausgebrochen?" Da antwortete sie: "Nein, unsere Susi hat ein Fohlen bekommen! Und wir haben überhaupt nichts davon gewusst!"
Jedenfalls bekamen unsere Nichten am Donnerstag früh einen Anruf vom Besitzer des Stalles, wo Susi untergestellt ist, dass sie nachts ein Fohlen bekommen hatte.
Anscheinend war die Stute beim Kauf schon trächtig und niemand hatte es gemerkt, auch der Verkäufer nicht. Die Mädels und die Leute im Stall haben zwar gemerkt, dass die Susi dicker wurde, haben es aber auf die mangelnde Bewegung im Winter zurückgeführt und auf das dickere Fell wegen der Kälte.
Na ja, jetzt werden wir wohl einen Sack Hafer spendieren, als Einstand für den Nachwuchs!
Meusel hat geschrieben: Na ja, jetzt werden wir wohl einen Sack Hafer spendieren, als Einstand für den Nachwuchs!
Haflingerfohlen sind besonders süß, wie alt ist denn die Stute?
Den Sack Hafer kannst du dir aber wohl sparen, vielleicht lieber ein Sack Möhren. Das Fohlen kann ihn noch nicht fressen und die Stute wird ihn nicht fressen dürfen soviel ich weiß.
Ach ja, und bitte ein Foto mit Mutter und Tochter.
Und es ist auch keine Kleinigkeit, ein Fohlen artgerecht zu halten und zu erziehen, vom Einreiten mal ganz zu schweigen. Könnte schon sein, dass die Nichten damit überfordert wären...
Da könnt ihr ja froh sein, dass es ein Fohlen war. In unserem Reitstall hatte eine Andalusierstute beim Kauf schon Nachwuchs im Bauch. Es war ein Maultier. Wunderschönes Tier - aber die Stimme Jetzt lebt das Maultier artgerecht in einer Maultierherde. Aber es konnte einem unter all den Pferden ganz schön leid tun, obwohl es einen ziemlich starken Willen hatte und immer wieder unterm Zaun durchgekrabbelt ist, um von der Koppel abzuhauen. War zeitweise ganz schön lustig, wenn auch nicht immer ungefährlich.
Das erinnert mich an die preisgekrönte Dackelhündin meines Onkels, die Nachwuchs vom Wolfshund des Nachbarn bekam. Der Welpe war mit 10 Wochen schon größer als seine Mutter, Wolfshundkopf, Wolfshundfell und krumme Beine!!!
Wieso auweia - ich habe dieses Muli geliebt. Wenn ich genug Geld und Platz hätte, wäre es meins geworden. So ein goldiges Tier und so klever. Die Kleine hat sich von den anderen nichts gefallen lassen und das hat mir so wahnsinnig imponiert. Aber wenn sie geschrien hat, hörte es sich immer so an, als ob jemand mit einer rostigen Tür quietscht. Grausam.
Ich weiß, wie Maultiere sich anhören können, meine Freundin hatte eins. Sowas von lieb und auch gutmütig, aber eine Stimme wie eine rostige Gießkanne, allerdings 10 mal lauter!
Übrigens habe ich diesen komischen Hund auch sehr geliebt.