Summi, es tut mir leid, ich hoffe, dass meine Worte nicht zu krass rüberkamen. Aber ich fürchte, dass in solchen Situationen klare Texte eher angebracht sind.
Wir hatten das mit der Katze einer Freundin. Sie hatte auch einen Knubbel am "Oberschenkel", der war binnen zwei Wochen pflaumengroß geworden. Zum TA, die schüttelte nur den Kopf voller Bedauern, empfahl das Tier so zu belassen, bis das Ding definitiv behindert und es dann zu erlösen. Wir nahmen die Miez wieder mit, und dann konnte man dabei zusehen, wie es wuchs. Es vergingen keine vier Wochen, bis das Teil ganz locker die Größe eines Hühnereis hatte und die Miez dann auch nicht mehr laufen konnte und wollte.
Wenn es soweit ist - bitte mitgehen! Auch wenn es schwerfällt, ich finde, dass unsere langjährigen Begleiter es verdient haben, die letzten Atemzüge in der Gesellschaft ihrer geliebten Menschen zu tätigen.
Und achtet bitte darauf, wie und womit sie eingeschläfert wird. Es gibt unterschiedliche Mittel, unterschiedliche Wege. Sie vorher unter starke Narkotika zu setzen, ist der beste Weg. Sie schlafen dann erstmal tief und fest ein, das Narkotikum wird auch schon so stark überdosiert, dass es an sich schon tödlich wäre. Und dann erst, wenn die Narkose schon tief ist, dann erst bitte die lähmende Spritze. Ich kenne es durchaus auch so, dass nur das muskellähmende Präparat gespritzt wird, aber das ist die blanke Quälerei. Es werden nämlich alle Muskeln gelähmt, Herz, Atmung & Co., aber das Hirn ist bis zum Schluss unbetroffen und registriert. Das muss nicht sein.
Es tut mir sehr leid, das willst Du bestimmt alles gar nicht hören.
