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Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 11:25

Guten Morgen ihr Lieben,

vorgestern waren wir beim TA, weil Summi eine dicke Beule am Oberschenkel hat und humpelt. Ich war schon mal vor Wochen beim TA, weil ich dort schon etwas gefühlt habe, die TÄ dann aber nicht. Nun wurde sie geröntgt und es stellte sich heraus, dass sie einen Tumor hat. Das Ei ist .. ich weiß nicht wie groß Bild Wenn sie bei mir liegt, könnt ich nur heulen, das macht mich fertig.

Weil sie schwer nierenkrank und schon sehr alt ist, würde sie keine Schmerzmittel vertragen und auch eine Narkose (OP) nicht überstehen. Nun können wir nur noch "abwarten".

Wir haben diese Woche Urlaub und sind ziemlich kaputt. Die ganze Nacht schreit sie und lässt uns nicht schlafen. Wir grübeln, ob es vor Schmerzen ist, was wir aber nicht glauben. Wenn wir dann aufstehen, will sie nur beschäftigt werden (dann läuft der Wasserhahn für sie, wir schmusen und und und). Hätte sie Schmerzen, würde sie sich doch verkriechen oder???

Wir sind dann ab ca. 5 Uhr wach/hoch, dann quakt sie noch bis ca. 10 Uhr und dann schläft sie sich aus. Ab Nachmittag geht es dann weiter.

Wann weiß man, dass es "soweit" ist? Bild

Müde und traurige Grüße

20.04.2006, 11:25

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 11:29

Ach Du liebe Güte. Ich würde Dir jetzt gern Hoffnung machen, aber ... Bei Katzen sind solche Tumore selten gutartig, ein Eingriff führt meist auch nur dazu, dass sich die Teile explosionsartig vermehren und vergrößern. Tut mir super leid.

Und Nein, eine Katze würde sich nicht unbedingt bei Schmerzen verkriechen. Wie war sie denn früher? Hat sie da auch gebrüllt? Wie ist die Veränderung?

Man weiß oftmals intuitiv, dass es eigentlich Zeit ist, wehrt sich aber dagegen, das zu akzeptieren. Das ist der Punkt, an dem die Tierliebe über den Egoismus siegen muss, und das ist sicherlich eine der schwersten Entscheidungen.

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft für die anstehenden Entscheidungen!

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 11:34

Vorher war sie auch "nervig", aber hat nie so geschrien. Es ist jetzt mehr quälend Bild Wir werden sie jetzt noch einige Tage beobachten und dann wohl zum TA fahren. Ach man ... Ich hänge wirklich sehr an der Süßen und musste sowas noch nie mitmachen.

Wir sind uns aber beide im klaren, dass sie sich nicht quälen soll. Wenn es soweit sein soll, dann wird sie erlöst.

Danke Tigo für deine Worte.

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 11:49

Ach Summi, das ist ja traurig. Ich drück dich mal.
Es ist schon so, wie Tigo sagt: Irgendwann "weiss" man es einfach. Und der TA sollte euch dann aber auch raten können, wenn ihr unsicher seid.
Ich wünsche euch viel Kraft dazu, die kleine Summi rechtzeitig gehen zu lassen. Ich habe das auch schon einige Male hinter mich gebracht, jedes Mal war es genau so schwer wie das erste Mal.

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 11:53

Ach Mädel, das tut mir so Leid. Aber wenn du das Gefühl hast, dass sie gehen will oder dass sie Schmerzen hat, dann hilf ihr.

Frag am besten den Tierarzt.

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 14:01

Unser Kater hat damals mit dem Tumor (auch am Oberschenkel) noch 2 Jahre gelebt, dann war er bis zur Wirbelsäule vorgedrungen...
Ich weiß wie schwer das ist und drück dich mal ganz feste..

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 14:37

Summi, es tut mir leid, ich hoffe, dass meine Worte nicht zu krass rüberkamen. Aber ich fürchte, dass in solchen Situationen klare Texte eher angebracht sind. Bild

Wir hatten das mit der Katze einer Freundin. Sie hatte auch einen Knubbel am "Oberschenkel", der war binnen zwei Wochen pflaumengroß geworden. Zum TA, die schüttelte nur den Kopf voller Bedauern, empfahl das Tier so zu belassen, bis das Ding definitiv behindert und es dann zu erlösen. Wir nahmen die Miez wieder mit, und dann konnte man dabei zusehen, wie es wuchs. Es vergingen keine vier Wochen, bis das Teil ganz locker die Größe eines Hühnereis hatte und die Miez dann auch nicht mehr laufen konnte und wollte.

Wenn es soweit ist - bitte mitgehen! Auch wenn es schwerfällt, ich finde, dass unsere langjährigen Begleiter es verdient haben, die letzten Atemzüge in der Gesellschaft ihrer geliebten Menschen zu tätigen.

Und achtet bitte darauf, wie und womit sie eingeschläfert wird. Es gibt unterschiedliche Mittel, unterschiedliche Wege. Sie vorher unter starke Narkotika zu setzen, ist der beste Weg. Sie schlafen dann erstmal tief und fest ein, das Narkotikum wird auch schon so stark überdosiert, dass es an sich schon tödlich wäre. Und dann erst, wenn die Narkose schon tief ist, dann erst bitte die lähmende Spritze. Ich kenne es durchaus auch so, dass nur das muskellähmende Präparat gespritzt wird, aber das ist die blanke Quälerei. Es werden nämlich alle Muskeln gelähmt, Herz, Atmung & Co., aber das Hirn ist bis zum Schluss unbetroffen und registriert. Das muss nicht sein.

Es tut mir sehr leid, das willst Du bestimmt alles gar nicht hören. Bild

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 14:47

Summi, wenn Du Dich informieren willst, google mal nach T61 (einzeln no no) und Eutha 77.

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 19:54

Tigo, nein deine Worte waren nicht zu krass.

Unserer Summi geht es wie der Katze deiner Freundin. Auch ihre Beule ist innerhalb der letzten Wochen stark gewachsen. Am Wochenende humpelte sie sehr stark, heute nicht mehr so. Es geht immer auf und ab. Wir können sie wirklich nur beobachten und werden sie erlösen, wenn es soweit ist ... auch, wenn's schwerfällt Bild

Danke für eure Worte!

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 21:05

na ganz toll Bild

ich will meine dicke noch sehen
sag ihr gefälligst, dass sie zu gesunden hat
isch kümm doch bald
Bild

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 21:43

Summi, das tut mir sehr leid. Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste und sicher schwerste Zeit.

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

20.04.2006, 22:45

Ach, Summi, das tut mir sehr leid.

Das, was dir bisher geantwortet wurde, hat mich berührt - weil ich mich im Moment auch mit dem Abschiednehmen eines geliebten Genossen beschäftigen muss. Bild Trotz allem natürlichen Egoismus, weil man ein Lebewesen so sehr liebt, bleibt auch die Verantwortung für einen langjährigen Wegbegleiter. Ihm Schmerzen zu ersparen, die es nicht mehr ertragen kann, ein artgerechtes Leben nicht mehr lebenswert machen, das gehört auch dazu. Wobei ich nicht unbedingt die Lautäußerungen von Summi als Kritierium für Schmerzen festlegen wollte. Es kann soviel bedeuten, immer in Verbindung mit der jeweiligen Situation, vorherigem Verhalten, Alter etc.

In Abstimmung mit dem TA, deiner Beobachtung von Summis Verhalten, der Entwicklung des Tumors findest du den rechten Zeitpunkt des Gehenlassens.

Alles Gute für diesen Weg !

LG,
She

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

21.04.2006, 00:06

Schnuffi, das schafft sie und du siehst sie noch *gequältgrinst*

Wir denken, dass wir es auch sehen werden. Ich beobachte sie sehr genau und noch ist sie fast die Alte.

Danke für eure lieben Worte und She auch dir wünsche ich viel Kraft!

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

21.04.2006, 09:01

Summi, ich schließ mich den anderen an - beobachte sie gut und hör auf dein Gefühl.
Das wichtigste ist jetzt wirklich, alles in Summis Interesse zu tun. Wenn der Zeitpunkt da ist, sie gehen zu lassen, wünsch ich dir viel Kraft - deine Entscheidung wird die richtige sein!

Tigo, danke für die Information - ich schieb es weit von mir, aber man weiß ja nie, wie schnell man dieses Wissen braucht Bild

Re: Unsere Summi hat einen Tumor

21.04.2006, 09:24

Liebe Summi,

ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!
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