Letzte Nacht hat es bei uns im Sekundentakt geblitzt und gedonnert! Gegen 03.15 h habe ich es dann auch nicht mehr im Bett ausgehalten und bin meinem Schatz ins Wohnzimmer gefolgt. Draußen klapperte die Schuppentür (war irgendwie aufgegangen).
Schatz ist dann durch den Keller (wo unsere Labbi-Dame nächtigt) raus und unser alter Schisshase von Hund war nicht mehr von ihm loszueisen.
Das arme Tier muss völlig verängstigt und zitternd auf seinem Sofa gelegen haben.
Gut, Hund mit in die Wohnung - sind ja eh nur noch 3 Stunden. Wir liegen wieder im Bett, Hund tigert durch die Wohnung - gut hörbar durch Krallen auf Laminat bzw. Fliesen. Wir die Schlafzimmertür geöffnet - Hund kommt rein, stromert durchs Zimmer und fängt bei jedem Donnerschlag aufs Neue lautstark an zu hecheln.
Das Ende vom Lied: Labbi stellt sich neben meine Bettseite, ich kraule (schon fast wieder schlafend) sein weiches Fell. Irgendwann setzt sich die Dame und kurz vor meinem Einschlafen gibt sie dann auch Ruhe. Die Gewitter hatten sich mittlerweile dann auch verzogen.
Heute morgen: Hund liegt lang ausgestreckt als lebendiger Bettvorleger neben mir. Auf jedes "hm" und "ah" beim ausgiebigen Räkeln meinerseits bekomme ich eine seeehr aussagekräftige Antwort in Form eines kräftigen Brummens.
Fazit: Der Hund kann auch mal (!) nachts für einige Stunden oben bleiben, ohne seine Blase in der Küche zu leeren. Hoffentlich beschwört die Dame jetzt nicht regelmäßig in geheimen Ritualen nächtliche Gewitter herbei, nur um bei uns im Schlafzimmer (eigentlich Sperrgebiet) nächtigen zu dürfen...
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Liebe Grüße
Zaubermaus - Unheimliche Tanzschwester Nr. 3
