Hier kann alles rund um das Thema Katzen gepostet werden. Hunde, Pferde und andere tierische Zwei-, Vier- oder Mehrbeiner sind in dieser Rubrik gern gesehene Gäste ;)
Nun ist es auch bei meiner Süßen so weit. Ihr Tumor ist nicht mehr gewachsen, aber jetzt hat sie Schmerzen. Seit letzter Woche ist mir aufgefallen, dass sie sich quält beim Setzen, beim Hinlegen und beim Laufen. Wieder eine schwere Entscheidung fällen
Am Samstag werden wir sie erlösen, aber ich weiß jetzt schon, dass ich nicht dabei sein kann. Bei Gerda war es was anderes. Ich wollte meinen Freund mit ihr nicht allein lassen und ihm "beistehen". Aber bei meiner Kleinen kann ich es nicht ertragen Sie hatte jetzt zwei schöne Jahre bei uns, aber ich denke, ich hab vielleicht zu wenig für sie getan.
Mein Gott, ist das schwer!
Ihr Bruder, der Dicke, schläft immer mit ihr zusammen. Eingerollt wie eine Schnecke, liegen sie zusammen auf dem Bett. Wie wird es ihm gehen, wenn er ganz allein ist?
Ich bin traurig, weil sie mir so sehr ans Herz gewachsen ist *wein*
Zuletzt geändert von Summi am 01.07.2006, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
Jetzt ist sie nicht mehr mopsig, jetzt ist sie fast nur noch Haut und Knochen, obwohl sie "normal" frisst <img src="http://images.rapidforum.com/smilies/yellow2/crying.gif[/img] Ich glaube und hoffe, es ist besser für sie.
Summi, was kann man da noch sagen? Trösten ist ja kaum möglich. Es tut mir so leid.
Mach es, wie du meinst. Wenn du nicht dabei bleiben kannst, ist das auch voll in Ordnung. Ich war auch nur bei einer einzigen meiner Katzen bis zum Ende dabei. Ich drück' dich mal virtuell und bin in Gedanken bei dir und Summi.
Oh Summi, ich denke an dich. Und es ist schon okay, wenn du nicht bei ihr sein kannst. Aber unser Los ist es, wenn wir die Verantwortung über ein Tier übernommen haben, auch für ein relativ schmerzfreies Ende zu bestimmen, auch wenn es für uns schwer ist. Unser alter Mohr ist jetzt auch 16 und wird von Tag zu Tag dünner. Sein Knubbel an der Wange ist etwas gewachsen, behindert aber nicht. Ich denke, sein letztes Jahr hat begonnen und es wird von Tag zu Tag schwerer für uns, ihn dabei zu beobachten. Aber noch ist er fit. In solchen Momenten denke ich mir immer, wie viel einfacher es ohne Tiere wäre.
Ich dachte auch, dass sie noch lange mit ihrem Tumor leben kann. Aber er behindert sie jetzt und schmerzt. Sie hat auch keine Kraft mehr in dem Bein, wo der Tumor sitzt. Vorgestern stand sie vor mir, guckte mich an und auf einmal sackten ihre Hinterpfoten weg und sie saß auf ihrem Hintern Ich will einfach nicht, dass sie leidet. Möchte sie nicht gehen lassen, muss aber meinen Egoismus hinten anstellen *schnief*
Summi, du hast alles menschenmögliche für sie getan. Einen Tumor in der Art kannst du nicht wegzaubern! Sie hat so ein schönes und liebevolles Leben bei dir gehabt, du hast ihr ihre letzten Jahre wirklich so schön gemacht, wie es nur ging.
Oh Summi das tut mir so leid. Ich will gar nicht wissen wie es bei mir sein wird, wenn irgendwann mal meine Sheewa geht. *klos im hals hat*
Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”. Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!! Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.
Summi, das tut mir sehr leid für euch, aber deine Entscheidung ist sicher richtig. Ich drück dich mal ganz fest und hoffe, dass dich deine andere Katze ein bisschen trösten kann.