Au weia...
Kurze Vorgeschichte (ja, die gibbet bei mir meistens

):
mein Bruder hat 'ne gute Freundin, die in den letzten knapp 3 Monaten abwesend war wegen stationärem Therapieaufenthalt mit Heimkommen am Wochenende. Während dieser Zeit hat sie ihre 2jährige Katze (reines Wohnungstier) bei meiner Mutter geparkt, weil die Dicke von meinem Bruder unten keine Konkurrenz neben sich zulässt und alles zu Hackfleisch verarbeitet

In den ersten Wochen hat sie sich an den Wochenenden, wenn sie dann da war, um ihre Katze ein bisschen gekümmert, sich mit ihr beschäftigt, nicht sehr viel, immer nur ein paar Minuten, aber immerhin...
Meine Mutter war von Anfang an nicht wirklich begeistert über ihren neuen Pflegling, weil Anfang des Jahres unsere Familienkatze gestorben ist und sie eigentlich keine Katze mehr wollte.
Als Paula also zu ihr in Pflege kam, habe ich schon gesagt, wenn ihr die Pflege zu viel wird oder ihr zu schwer fällt (sie vermisst unser Lieschen verständlicherweise immer noch), soll sie Bescheid sagen, dann komme ich vorbeigerauscht und hole sie ab.
Jetzt ist die Freundin meines Bruders schon seit 3 Wochen wieder zu Hause
und die Katze immer noch bei meiner Mutter

Heute hat meine Mutter das Mädel endlich mal auf die Katze angesprochen, und da bekam sie dann zur Antwort, dass sie drüber nachdenkt, die Katze wegzugeben. Das Wort "Tierheim" wurde zwar nicht direkt angesprochen, aber schwebte wohl so im Raum.
Meine Mutter haderte also schon den ganzen Vormittag mit dem Gedanken, wieder dauerhaft eine Katze zu haben und rief mich dann vorhin an. Überlegte hin und her, und wieder hin und her, und überhaupt, nicht so richtig begeistert, weil sie in absehbarer Zeit auch umziehen wird, und jünger wird sie auch nicht.
Während sie so überlegte, überlegte ich auch

Wenn das Mädel also die Katze wirklich abgeben will, dann habe ich mich eben mit einem breiten Grinsen im Gesicht angeboten, sie zu holen und in meine Obhut zu nehmen

Ich hab hier ausreichend Platz, und ich liebe Katzen sehr, und mit der Pflege von Katzen kenne ich mich auch aus, unser Lieschen habe ich damals großgezogen.
Der einzige Knackpunkt wäre noch meine Vermieterin...
Denn eigentlich ist Haustierhaltung nicht gestattet, aber spätestens nächstes Jahr bekomme ich ja eh die Eigenbedarfskündigung, von daher kann mir das ja eigentlich auch egal sein, oder was meint Ihr? Der Teppich gehört auch mir, der wird bei Auszug eh rausgerissen, wenn Paula also wirklich zu mir kommen sollte und mal am Teppich kratzen sollte (kratzt übrigens weder Möbel, noch Tapeten, noch Gardinen), geht nur mich das was an.
Ach, eigentlich pfeife ich auf die Meinung meiner Vermieterin

Ich warte jetzt einfach mal ganz gespannt ab, ob ich demnächst Dosenöffner sein werde oder nicht...