is aus nem anderen Forum, wo ich bin:
Dem Verein haben wir schon mehrfach mit Unterschriften und auch ebay-Auktionen geholfen, evtkann jemand hier helfen?
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Möchte hiermit gerne all unseren Freunden und Bekannten eine kleine Kurzinfo schicken.
Bin krank und werde daher in den nächsten Tagen nicht so oft an den Rechner gehen.
Nachdem gestern Nacht mein rechtes Bein blau angelaufen ist und mir heute früh der Arzt mitteilte, ich bräuchte mir keine Sorgen machen, das sei nur eine geplatzte Ader, ging ich wie immer frisch ans Werk.
Zuhause angekommen war auf dem AB eine Nachricht von einem Italiener der uns wiederholt angedroht hatte seine Katzen einschläfern zu lassen wenn wir diese nicht aufnehmen würden.
Heute nun war die Botschaft, wenn die Katzen heute nicht abgeholt würden, würde er sie morgen einschläfern lassen.
Wir gingen auf die Erpressung ein und fuhren heute abend zu dem rund 40 Kilometer entfernten Ort wo er wohnt und mit dem wir eigentlich überhaupt nichts zu tun haben.
Er wußte das wir kommen, hatte aber die Katzen noch nicht eingefangen. Eins der Tiere ist blind.
Dieses versuchten wir in den Canell zu bekommen. Bei dem Versuch sprang es runter und rieß mir eine Tiefe Wunde in mein Bein, die sofort weit aufklaffte. Er hatte fast bis auf den Knochen durchgekratzt.
Mit dem Notarzt wurde ich ins ca. 25 Kilometer entfernte Krankenhaus gebracht. Der Chirurg war außerstande die Wunde so zu nähen wie es erforderlich gewesen wäre um einen guten Heilungsprozess zu gewährleisten weil ein Stück Haut fehlte.
Er meinte, es könnte Wochen dauern bis die Wunde bei der ungünstigen Prognose verheilt wäre und ich müßte bis zur völligen Abheilung Antibiotika nehmen.
Den Italiener interessierte es gar nicht das ich blutend mit einer riesigen klaffenden Wunde auf seinem Sofa auf den Notarzt wartete.
Er plauderte fröhlich weiter von seinen Sorgen.
Was nun aus den Katzen wird wissen wir nicht.
Die Tiere sind so verstört, dass Sie auf keinem Fall in der Notlösung Flur, weil kein Zimmer mehr frei ist, aufgenommen werden können.
Ich jedenfalls bin nun erst Mal für eine längere Zeit außer Gefecht und muß mein Bein schonen wenn ich nicht Gefahr laufen will es zu verlieren. Das Infektionsrisiko bei Verletzungen durch Katzen ist relativ groß wurde mir vorsorglich mitgeteilt..
Eine Hilfskraft können wir uns nicht leisten zu bezahlen. Ehrenamtliche Helfer findet man hier nicht, erst vor zwei oder drei Wochen hatten wir in einem Artikel danach gesucht.
Es hat sich nicht einer gemeldet.
Wie wir unter den Umständen den Verein am Laufen halten sollen, keine Ahnung?!
Die Hauptarbeit lag immer auf meinen Schultern weil die anderen Mitarbeiter keine Zeit hierfür hatten.
KLingt alles irgendwie verbittert oder?
Wen wundert es?
Man stellt unentwegt Forderungen an uns, teilweise von Städten die 50 Kilometer entfernt sind. Aber Engagieren möchte sich keiner für den Tierschutz.
Wozu auch, die Samtpfote wird´s schon richten.
Dass das so bleibt, dafür würde ich im Augenblick keine Garantie übernehmen.
Gabriele Hilbig
Samtpfote Emmerich am Rhein e.V.
Hilfe für ausgesetzte und misshandelte Katzen
Borgheeser Weg 95
46446 Emmerich
Tel. 02822 68 99 18
E-Mail:
info@tierschutz-emmerich.deHP:
www.katzenschutzverein-emmerich.deBankverbindung:
Sparkasse Emmerich-Rees
Konto: 108860
BLZ: 35850000
Ein eingetragener, besonders
förderungswürdiger Verein!