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Ich habe beschlossen bei uns im Tierheim Feucht mitzuhelfen. Mit Hunden rausgehen, Katzen streicheln, sich um Kleintiere kümmern.
Gestern war ich zum ersten Mal dort und wollten uns mal umschaun. Der ersten Hund, den wir sahen, tat uns sehr leid, also haben wir uns in die Gassiliste eingetragen und mit der Tierpflegerin geredet. 5 Minuten später sind wir losgezogen. Als meine Schwester und ich mit dem ersten Hund zurückkamen, hat uns gleich der zweite auch so leid getan, dass wir nochmal losgezogen sind. Es war echt schön, aber anstrengend ohne Ende. Der Hund war ziemlich groß und hat gezogen wie ein Irrer. Außerdem *grins* hat er den Eindruck gemacht, als wolle er jeden anderen Hund fressen, den wir begegnet sind. Also musste ich ihn immer ganz kurz halten, wenn ein Hund gekommen ist und ZIEMLICH festhalten.
Als wir auch diesen zurückgebracht hatten, wollten wir uns eigentlich noch ein wenig umschaun und ins Katzenhaus. Aber wir waren ehrlich derartig im Eimer, dass wir beschlossen haben - ohne Umwege - sofort nach Hause zu fahren. Der Schweiß lief mir echt den Rücken runter, obwohl ich jemand bin, der sehr selten ins Schwitzen kommt. Eine halbe Stunde später lag ich (um halb acht) im Bett und hab geschlafen.
Heute abend bin ich nochmal hingefahren, hatte aber nur 1/2 Stunde Zeit. Die Tierpflegerin hat mir einen "Galgo" mitgegeben. Riesengroß und total dünn. Er war so froh, rauszudürfen, dass es ihn auch nicht die Bohne interessiert hat, als ich ihn gestreichelt hab.
So, ab sofort hab ich ein neues Hobby, das mich ziemlich glücklich macht. Ich nehme immer den Hund, der noch nicht draußen war, so wechselt das durch und ich laufe auch nicht Gefahr, mich an einen zu sehr zu gewöhnen.
Mal sehen, ob ich morgen hinfahr. Bin gespannt, ob ich es auch mal zu den Katzen oder Kleintieren schaffe.
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