Hier kann alles rund um das Thema Katzen gepostet werden. Hunde, Pferde und andere tierische Zwei-, Vier- oder Mehrbeiner sind in dieser Rubrik gern gesehene Gäste ;)
So, es ist Samstag, kurz nach sieben Uhr morgens, und ich bin völlig atypisch hellwach
Geweckt wurde ich von einem undefinierbaren Geräusch aus den unteren Zimmerfluchten - sowas wie ein "Tock" in lockerer Reihenfolge. Einbrecher klopfen nicht, also musste es wohl eine der Katzen sein.
Nachdem ich mich unter Einsatz von Leib und Leben durch eine vierköpfige Katzendemonstration gekämpft hatte (Mäusi hält sich immer vornehm zurück, sonst wären es fünf), die meine Füsse umlagerte und imaginäre Schilder trug "HUNGER", im Halbschlaf die Futterschüsseln gefüllt und die Wasserquelle in Betrieb genommen hatte, wurde die Ursache des Geräuschs ziemlich schnell offensichtlich.
Auf der Herdabdeckplatte lag noch das gestern frisch erstandene Vogel-Winterfutter. Und einer der Meisenknödel war schon halb aus der Verpackung gebastelt, wies tiefe Kratzspuren auf und die Abdeckplatte vom Kochfeld war übersät mit fettigen Katzentapsen und Körnern.
Ich müsste mich sehr irren, wenn das nicht Professor Jules war, auf der Suche nach neuen Erkenntnissen. Ich habe weiteren Experimenten einen Riegel vorgeschoben - die Knödel sind jetzt sicher vor kätzischen Zugriffen verstaut
Gytha hat geschrieben:Nachdem ich mich unter Einsatz von Leib und Leben durch eine vierköpfige Katzendemonstration gekämpft hatte (Mäusi hält sich immer vornehm zurück, sonst wären es fünf),
Uaahrgh - ich stell mir das grad bildlich vor: Vier Fellies mit Demonstrationsschildern in den Pfoten - im Hintergrund eine Mäusi die erwartungsvoll guckt!!!
Ich wurde heute morgen auch mittels lautem MIAUUUUUUUU direkt ins Ohr geweckt
Es ist ja lieb und nett, wenn die Fellnasen einen wecken. Nur haben unsere zwei einen anderen Zeitplan als wir. Allerspätestens 5.30 Uhr sind die putzmunter. Dann gibt es kein Halten mehr. Nur gut, daß Hase unter der Woche kurze Zeit später ohnehin aufstehen muß. Er kann sich also einen Wecker sparen. Aber was macht man an einem Wochenende *grübel*? Nun ja. Ich hab das Glück, erst später aufstehen zu müssen, da meine Arbeitszeit nachteulentechnisch günstig liegt, ich fange erst 9.30 Uhr an. Gut, ich darf dafür auch bis 18.00 Uhr bleiben, aber dieses kleine Opfer bin ich gerne bereit zu leisten. Nur meine zwei Tiger gönnen mir den langen Morgenschlaf nicht. Paulchen z.B. liebt es besonders, ein Spielzeug in meiner Ohrenhöhe zu zernagen und zerpflücken. Wenn es sich dann noch um eine Fellkugel mit Glöckchen drin handelt, ist der Ohrenschmaus noch einmal so gut. Wettrennen über Frauchen ist auch nicht schlecht. Wenn ich mich dann endlich (weil Schlaf eh nicht mehr drin ist) aufrappele, legen die zwei sich friedlich schlafend in den Ehebetten nieder. Macht wohl auch mehr Spaß, wenn man sich so richtig ausbreiten kann. Fragt nicht, was es mich an Überwindung kostet, die zwei Racker an die frische Luft zu setzen, wenn ich das Haus verlassen muß. Jeden Morgen plagt mich dann das schlechte Gewissen. Ich glaube zwar nicht wirklich, daß ihnen das groß was ausmacht, aber wer wird schon gerne im Schlaf gestört. Ich jedenfalls nicht. Wobei wir wieder beim Anfang der Geschichte wären..................