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 Betreff des Beitrags: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 15:16 
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Ich hab das mal aus dem Thread rausgenommen, ist ein zu spezielles Thema.

@Antigone
Ganz verstehen kann ich das Ganze auch nicht, und die Gänsehaut ist mir nur zu bekannt ...

Ich kann nur über eigene Erfahrungen berichten.
Als meine gute alte Freundin im Fell Sarah ging (nach fast 19 gemeinsamen Jahren), hab ich Rotz und Wasser heulend meine Freundin angerufen. Die hat mich nicht mal guten Tag sagen lassen, sondern mir sofort folgendes erzählt:

Die alte Dame hatte sich mit ihr "in Verbindung" gesetzt, ihr noch mal gedankt für die Behandlungen, die meine Freundin ihr hatte angedeihen lassen, und sich von ihr verabschiedet. Sie sollte mir ausrichten, es sein nun wirklich Zeit für eine alte Katze, und wir hätten eine Super Zeit miteinander gehabt. Sarah habe versucht, es mir selbst mitzuteilen, sei sich aber nicht sicher, ob ich es verstanden hätte. Hatte ich, glaub mir, hatte ich ...
Darauf hin hat meine Freundin die Gegenwart einer anderen Katze bemerkt, die sie schon einmal gespürt hatte, als es meiner Katze sehr schlecht ging. Ein Astralkatze. Diesmal nahm sie Sarah mit. Und beide Katzen waren sehr glücklich.

Tja, es gibt noch mehr solcher Begegnungen der "dritten Art". Aber die Gänsehaut hab ich immer noch ab und an ...

Gruß
Alarich

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 06.01.2006, 15:16 


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 15:22 
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Frieda

Registriert: 12.09.2004, 21:31
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Wohnort: Sachsen
Ich bin sehr skeptisch solchen Dingen gegenüber. Ich bin die absolue Realistin, die wenig Kopf für solchen "Firlefanz" hat. Soweit mal die Theorie. Bild

Shigon ging es damals schon mal sehr schlecht, und keiner wusste so richtig, was er hatte. Und da hat meine Tante dann ihre Freundin angeschleppt, die unser Pferd dann von Bayern nach NRW nachts "besuchte".

Es war eine komische Erfahrung. Ich fand das alles eher lächerlich zu Anfang, musste aber feststellen, dass ihre Aussagen zum Tier und seiner Art an sich erstmal sehr treffend waren. Und sie kannte ihn nicht, uns nicht, nur sein Foto.

Von daher begegne ich dieser Sache mit der mir eigenen Skepsis, akzeptiere aber, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die einfach mein Fassungsvermögen sprengen, aber deswegen trotzdem existieren. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 15:37 
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Registriert: 04.01.2006, 21:03
Beiträge: 223
Ich hab zu viel erlebt, um solche Dinge zu ignorieren.
Nur weil ich sie nicht verstehe oder nachvollziehen kann, heisst das ja noch lange nicht, dass sie nicht existieren ...
Also mach ich es wie mit allen Dingen in meinem Leben pragmatisch: ich nutze sie.
Nach dem Motto "wenns schä macht" Bild

Gruß
Alarich

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 17:41 
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Registriert: 12.09.2004, 22:43
Beiträge: 1418
Ein interessantes Thema, von dem ich nicht dachte, dass es hier in dieser Rubrik einmal diskutiert wird ;-)

Ich beschäftige mich damit, allerdings mag ich den Begriff "Tierheilerin" nicht sonderlich. Das, was ich mache, ist nichts Besonderes, nichts, was nicht jeder könnte. Es ist gar nicht so lange her (je nach Alter eines Menschen), da hatten wir diese Fähigkeit noch. Je älter wir werden, je mehr wir den auferlegten Zwängen unterliegen, desto weniger ist diese Fähigkeit ausgeprägt.

Ach ja, bevor gegrübelt wird: ich kommuniziere mit Tieren. <--- jetzt ist es raus Und ich tue das nicht zu irgend einem kommerziellen Zweck oder einem menschlichen Bedürfnis heraus. Und ich tue es in Respekt, Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit.

Alarich, darf ich dich an dieser Stelle ganz herzlich begrüßen ? Bin Extrem-Posterin (leider im unteren Bereich) und meistens nur bei den "Katzen" zu finden *g*

Liebe Grüße,
She

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Ich kann mein Vertrauen ruhig verschenken, denn wenn es von jemandem missbraucht wird,
ist es sein verschenktes Glück, nicht meines. (schamanische Weisheit)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 17:50 
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Hier kocht die Chefin!

Registriert: 12.09.2004, 19:45
Beiträge: 9046
Wohnort: OWL
Grundsätzlich teile ich den Glauben an das Nichterklärbare ja, wie hinreichend bekannt sein dürfte Bild
Allerdings störe ich mich hier ein bisschen an dem Begriff "Heilerin". So, wie ich es kenne, nennen sich diese Menschen "Tierkommunikatoren", was einfach nur bedeutet, dass sie mit den Tieren "sprechen" und Informationen erhalten. Diese Informationen sind in der Tat manchmal verblüffend. Ein ähnliches Beispiel hat es jüngst in meinem Bekanntenkreis gegeben.
Der Terminus "Heiler" impliziert aber, dass ein solcher Mensch in der Lage ist, ein krankes Tier auch zu heilen. Nun, es soll Heiler geben, obwohl mir leider noch keiner persönlich bekannt ist, ich könnte ihn selbst gut brauchen Bild Aber im auch von She genannten Zusammenhang denke ich, dass hier der Begriff "Kommunikator" besser geeignet wäre, er weckt nicht automatisch die Erwartungshaltung, die für mich z.B. mit dem Begriff "Heiler" verbunden wäre.

_________________
Gruss
Gytha
Bild
Ich reite nur Hengste, denen ich beim Reiten in die Augen sehen kann.(Robbie_Karotte in Gythas Forum)


Zuletzt geändert von Gytha am 06.01.2006, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 18:22 
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Registriert: 04.01.2006, 21:03
Beiträge: 223
Hi,

@She65
Ich sehe das ähnlich wie du - allerdings bin ich der Meinung, dass eigentlich alle Menschen diese Fähigkeit noch haben, es aber leider nicht WAHRhaben wollen. Das mechanistische Weltbild nach Descartes hat in dieser Hinsicht vieles kaputt gemacht, das wir heute erst wieder mühsam zusammenklauben müssen.
Und trotz dem ich da eine Menge Erfahrungen habe, gibts halt immer noch gelegentlich eine Gänsehaut bei mir ... Und ich kann mir gut vorstellen, wieviel Schönes du daraus ziehst !

Aber warum du erwähnst, dass deine Tätigkeit keinerlei kommerziellem Zweck dienst, erschliesst sich mir ehrlich gesagt nicht so ganz.... Was ist/wäre daran so verwerfenswert für dich ? Das interessiert mich wirklich !

@Gytha
Ich habe den Begriff "Heilerin" benutzt, weil eben beide meiner Freundinnen beides sind - Tier-Kommunikatorinnen UND Tierheilerinnen.

Und Heiler gibts da durchaus - ähnlich wie im Humanmedizinischen Bereich, in dem sich ein Hömoopath ohne abgeschlossenes humanmedizinisches Studium eben auch nicht Arzt nennen darf ...
Beide haben übrigens unterschiedliche Schwerpunkte (Reiki, Hömoopathie, Bachblüten und noch einiges andere) und sehen die Kommunikation mit Tieren u.a. als eine zusätzliche Diagnosemöglichkeit.

Zumal bei Tieren - wie bei Menschen auch - viele Krankheiten und Schwierigkeiten aus dem Umfeld entstehen. Bei Tieren ist es vielen Menschen aber eben nicht möglich zu sehen oder zu verstehen, dass das Tier versucht, ihnen etwas zu signalisieren. Ein Mensch kann immerhin sagen "ich mag das-und-das-nicht" oder "dieser-Umgang-mit-mir-macht-mich-krank"....

Es ist beiden Freundinnen durchaus möglich, kranke Tiere zu heilen. Eben durch die Kombination dieser Möglichkeiten.
Ein gebrochenes Bein würden sie sofort zum TierARZT schicken, dann aber u.U. eine begleitende Therapie mit evtl. Blutegeln, Hömoopathie oder ähnlichem durchführen, falls gewünscht.

Unsere Fellnasen und viele andere Fell- und Federgenossen profitieren davon jedenfalls sehr stark.

Gruß
Alarich

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 18:43 
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Registriert: 18.02.2005, 20:53
Beiträge: 10537
Meld - noch eine aus der skeptischen, aber für alles offenen Ecke.

Ich kann dazu nur sagen, dass mein sonst sehr sehr träger Kater jedesmal verrückt spielt und in der Wohnung wie ein Kitten rumtollt, wenn ich mit einer gewissen Tierkommunikatorin telefoniere. Energien sind da auf jeden Fall am Werk, ob wir sie wahrhaben wollen oder nicht.
Bin mal gespannt, ob die Reaktion beim nächsten Telefonat wieder auftritt, so wie bei den letzten Telefonaten.

_________________
Liebe Grüße, SophieS

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Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.
Francesco Petrarca
(1304 - 1374)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 18:46 
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Registriert: 12.09.2004, 22:43
Beiträge: 1418
Alarich, versteh mich nicht falsch, kein Problem damit, dass es Menschen kommerziell "ausführen". Wenn es z.B. um ein entlaufenes Tier geht, dann haben die TKs (Tierkommunikatoren) ja auch Kosten für die Anreise oder was auch immer.

Für mich ist es im Moment noch faszinierend, den Wesen helfen zu können (wenn sie das denn wollen), die mir sehr am Herzen liegen. Sicherlich erhalte ich Informationen, die verwertbar für eine Umstellung der Lebensumstände sind oder gar einer Gesundung dienen. Bei meinen eigenen Tieren fällt es mir leicht, mich darauf einzustellen. Nur, wie willst du einem Tierhalter, der dich um Hilfe bat, erklären, dass die Situation ein wenig anders ist, als er das gerne hätte ? Gänsehaut bekomme ich immer noch oft, wenn ich manche Aussagen Revue passieren lasse. Wie gütig sind die Tiere, wieviel Verständnis haben sie, wieviel Geduld ? Und dann kommt mir oft der Gedanke, wie manche Mitmenschen mit ihnen umgehen... deshalb ist es meine unentgeltliche "Aufgabe", hier zu vermitteln.

Liebe Grüße,
She

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 21:22 
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Frieda

Registriert: 12.09.2004, 21:31
Beiträge: 11541
Wohnort: Sachsen
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder Tierbesitzer in der Lage ist, mit seinen Tieren zu kommunizieren. Natürlich spricht mein Pferd nicht mit meinen Worten mit mir, auch wenn ich sie ihm in den Mund lege. Aber ich merke doch, ob er sich wohlfühlt, ob er gute oder schlechte Laune hat, ob er ängstlich ist, unruhig, in sich ruht, ob er verschiedene Arbeit mag oder nicht mag, ob der Sattel zwickt, ob das Gebiss ihm sitzt. Er hat 1000 Möglichkeiten, mir das nonverbal mitzuteilen. Es liegt an mir, ob ich mich darauf sensibilisiere, oder ob ich ihn wie ein Sportgerät abhandel.

Ich behaupte, dass niemand meine Tiere so gut kennt wie ich. Das berücksichtigen sogar meine rein schulmedizinischen Tierärzte, die immer wieder betonen, dass oftmals nur die Beobachtungsgabe der Besitzer ausschlaggebend sind. Ich muss mich nur selbst davon freimachen, das zu "hören", was ich hören will. Manchmal "sagen" die Tiere uns eben auch Dinge, die für uns nicht so schmeichelhaft sind. Diese Objektivität fehlt uns vielleicht, aber die kann ich kriegen.

Von daher erschließt sich mir nicht ganz, warum ich einen "Übersetzer" einschalten sollte. Und ehrlich - ein Tier in Natura, ja. Von mir aus auch noch über Video oder sonstwas. Aber nur über ein Foto? Das widerstrebt mir zu glauben. Weil ich damit nichts von der Persönlichkeit des Individuums einfange. Damit habe ich nur Farbe auf Papier, aber keine Emotionen. Die interpretiere ich dann vielleicht hinein. Das ist der Punkt, an dem ich innerlich streike.

Shigon, um bei dem Beispiel zu bleiben, ist sehr eifersüchtig. Wenn ich nicht zuerst in seine Box gehe, sondern zu seiner Mutter, dann steht er die ganze Zeit unbeweglich mit der Nase an den Gitterstäben, schaut mich grimmig an und schrappt mit den Zähnen an den Gitterstäben entlang. Das nervt immens, aber ich kann ihm das nicht plausibel machen. Also gehe ich halt kurz zuerst zu ihm rein, kraul ihn kurz, geb ihm seine homöopathischen Tropfen gleich auf einem Stück Brot und dann ist auch Ruhe im Schacht.

Shigon ist weiterhin super stark auf mich fixiert. Wenn ich mal ein paar Tage nicht zum Stall kann oder will, fängt er an weinerlich zu werden. Mein Mann fasst das kurz zusammen in "Der braucht DICH, sonst keinen!". Es läßt sich nicht immer umgehen, ich kann nicht 7 Tage pro Woche da sein, aber ich bemühe mich. Seine schlimmen neuralgischen Schübe hat er übrigens immer bekommen, wenn wir im Urlaub waren. Wir fahren schon nur noch maximal 10 Tage, da muss er einfach durch. Aber die Zusammenhänge sind sehr klar.

Ich will nicht behaupten, dass ich perfekt im Umgang mit meinen Tieren bin. Aber wenn ich mir ein bisschen Mühe gebe, dann komm ich mit ihren Aussagen zurecht.

Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass ich sie heilen kann. Ich bin mit Shigon durch die Hölle gegangen. Wir haben aufwendige Untersuchungen für teures Geld in der Tierklinik machen lassen (knapp 1.000 Euro), wir haben eine "Ferntherapeutin" auf der homöopathischen Schiene nach 300 Euro wieder fallengelassen, wir haben die Tierärzte gemartert. Im Endergebnis hat uns nur eines in Ansätzen geholfen - meine eigenen Studien. Ich habe monatelang gelesen, Tag und Nacht. Wieso schüttelt das Pferd ständig den Kopf, wieso schlägt es sich den Kopf blutig? Und wieso tut er das im Stall und beim Reiten? Nicht aber auf der Koppel?

Es war ein langer langer Weg, voller Tränen, weil ich so hilflos neben meinem Freund stand, ihm nicht helfen konnte. Und dann haben wir das von hinten aufgezäumt. Er war mal ein paar Wochen hypernervös, hysterisch. Was war da los? Und was kann es für Ursachen gehabt haben? Tja, und langsam kamen wir dann Richtung Herpes. Er war immer geimpft, weil es Pflichtimpfe am Zuchtstall war. Ich habe dann aufgehört impfen zu lassen, weil kein Zuchtstall mehr. Und 6 Monate danach fing das Theater an. Herpestest machen lassen, und siehe da, der war positiv. Damit erklärten sich auch seine Atemwegsbeschwerden bzw. die langanhaltende Bronchitis plötzlich. Und der Rest war dann ein Kunststück. Herpesviren verkriechen sich am Trigeminus, fressen ihn an, schädigen ihn. Die feinen Nervenenden des Trigeminus enden in der Nasennebenhöhle, führen zu einer erhöhten Allergiebereitschaft der Schleimhäute. Ein Pferd kann nicht niesen, hat aber den Juckreiz. Also schlägt es mit dem Kopf, um den Juckreiz loszuwerden.

Und wenn es auf der Koppel grast, dann sind die Tasthaare in Dauerkontakt mit der Erde, es entsteht eine Reizüberflutung, sie leiten nix mehr weiter. Deswegen nie auf der Koppel, aber im Stall und beim Reiten.

Wir haben dann mit Akupunktur begonnen im letzten Winter und hatten damit gute Erfolge. Bei einigen Nadeln hat er genau diese Zuckbewegungen gemacht, wie sonst beim Schütteln. Treffer! Bild Er steht sehr geduldig mit den Nadeln herum, hat auch nicht gemurrt, als ich selbst mal unter Anleitung genadelt habe, obwohl ich bestimmt schlimm gestümpert habe. Bild

Alles weitere habe ich mit homöopathischen Mitteln behandelt, die ich mir ebenfalls selbst in aufwendigen Studien rausgefitzt habe. Zudem habe ich dann zum Reiten im Sommer die Idee mit den Tasthaaren abgekupfert. Er hat jetzt ein Netz um die Nase, das die Tasthaare nach hinten biegt. Damit erziele ich den gleichen Effekt wie auf der Koppel.

Es ist keine Heilung, es ist nur eine Krücke. Aber es funktioniert. Mein Pferd geht seither auch ohne Halfter auf die Koppel, weil er mir gesagt hat, dass ihm das unangenehm ist, das reizt den Trigeminus zusätzlich. Okay, können wir einrichten.

Schulmedizinisch ist mein Pferd seit zwei Jahren tot. Austherapiert, unheilbar. Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben. Damit werde ich mich niemals zufrieden geben. Und so geht meine Forschung weiter. Den Pollenkalender brauchen wir nicht mehr, es sind keine spezifischen Pollen, es ist einfach die Pollen- und Staubbelastung überhaupt. Den Tagesformkalender führe ich auch nicht mehr, das mach ich inzwischen aus dem Gefühl heraus.

Shigon war mir immer ein guter Helfer auf dem langen Weg. Im ersten Sommer habe ich ihm ein homöopathisches Mittel gespritzt, habe damit die allergischen Erscheinungen zu behandeln versucht. Da war ich noch nicht auf die TN gekommen. Er hat immer super stillgehalten. Er stand frei in seiner Box, ich habe desinfiziert, gespritzt, er hat stillgehalten.

Zuerst wirkte das Zeug gut, dann ließ die Wirkung sichtlich nach. Ich habe dennoch weitergespritzt, weil ich auch nix besseres wusste. Eines Tages komm ich mit meinem Spritzchen an, Shigon stellt sich auch erst hin, ich setze die Spritze an, er dreht den Kopf zu mir, zuckt mit den Ohren, stupst mich an, und sobald die Nadel an sein Fell kam, hat er wie wild mit dem Fell gezuckt. Nadel weg, Pferd ruhig. Das haben wir 5 x gespielt, und dann hab ich gesagt "Soll ich's lassen, Männlein? Hilft es nicht?", und er hat mir ins Ohr gepustet "Ja, laß es!". Bild Aber durch das Fellzucken bin ich dann auf die Nervenprobleme gekommen ...

Lange Rede, wenig Sinn, oder? Bild Wollte nur damit sagen, dass ich selbst täglich mit meinen Tieren kommuniziere. Nur hat es oftmals so den nebulösen Anschein, es sei etwas ganz spezielles, wenn man dem so wichtige Namen wie "Tierkommunikator" gibt. Das stört mich, weil es damit unweigerlich in so'ne Eso-Ecke geschoben wird, die mir persönlich nicht schmeckt.

Soviel wolltet ihr gar nicht wissen, oder? Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 06.01.2006, 21:38 
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Tigo, doch, soviel wollte ich wissen ! ;-)

Es ist schön zu lesen, wie du mit deinen Tieren kommunizierst. Das wusste ich spätestens, seit ich mit dir PNs austauschte. Das, was du schriebst, kann nicht nur vom Lesen der Bücher kommen... da spielt eine Menge Herz mit. *zwinker*

Und genau darum geht es. Wenn es bei dir von Herzen kommt, dann gibt es keine Kommunikatorin oder ein männliches Pedant, das dir hilfreich zur Seite stehen könnte. Hier will sich ja niemand aufdrängen, ganz im Gegenteil.

Bevor ich gehe, darf ich ein Beispiel geben ? Unser Justin war ein Fall für eine therapeutische Behandlung, weil er sich nicht ins hiesige soziale Gefüge einfinden mochte. Die homöopatische Behandlung in Verbindung mit der Verhaltenstherapie schlug gut an, allerdings wurde es nicht so gut, wie es erträglich war. Ich habe Justin gefragt, und er hat mir geantwortet. Unsere Therapeutin war sehr erstaunt... jedenfalls half es. Gut, mag "Zufall" sein, aber dafür gibt es zuviele in meinem Leben, seitdem ich mit Tieren kommuniziere.

Schriebst du nicht einmal, dass der Recht hat, der heilt ? Dann packe ich mal schnell meinen Punkt ein und mache mich von dannen ;-)

LG,
She

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 07.01.2006, 01:02 
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Frieda

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Wohnort: Sachsen
She65 hat geschrieben:
Hier will sich ja niemand aufdrängen, ganz im Gegenteil.


Nein, um Gottes Willen, das habe ich auch so nicht aufgefasst! Bild Es war einfach aus meiner Sicht geschildert. Ich bin aber auch in Gänze schmerzfrei, wenn es der Sache hilft. Wenn also die vage Möglichkeit besteht, dass jemand meinem Tier besser helfen kann als ich selbst, dann gebe ich das Feld gern frei. Nichts wäre schädlicher, als da verbissen einen Revierkampf auszufechten.

Aber ich verstehe auch nicht wirklich, warum Menschen Tiere mit sich leben lassen, wenn sie ihnen nicht zuhören wollen.

Elsa ist so ein schönes Beispiel. Mein Mann dachte von Anfang an, sie käme nur um Futter betteln. Ich habe sie aber wirklich nie gefüttert. Und sie kam dennoch. Weil sie Aufmerksamkeit will, sonst nichts. Bei Flodders war sie lange Zeit Nr. 1. Dann kamen ihre Kinder, und alles kümmerte sich um die Kleinen - niemand mehr um sie. Also ist sie dahin gegangen, wo sie etwas besonderes ist, wo sie Aufmerksamkeit bekommt. Sie läßt den Futternapf sofort stehen, wenn man sie krault. Mehr braucht sie doch gar nicht zu sagen.

Und ja, ich schrieb "Wer heilt hat Recht". Und das sehe ich so. Und Gott sei Dank sehen es auch meine Tierärzte so. Sie haben mir auch damals den Kollegen vermittelt, der Akupunktur macht. Sie können es nicht, aber sie kennen und wahren ihre eigenen Grenzen. Und mit solchen Leuten macht das Arbeiten Spaß! Bild

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Zuletzt geändert von Tigo am 07.01.2006, 01:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 07.01.2006, 01:11 
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Frieda

Registriert: 12.09.2004, 21:31
Beiträge: 11541
Wohnort: Sachsen
HIER SPRICHT LINUS!

Erst hängt sie ewig am Stall ab, kümmert sich um diese neue Göre, tröstet Teti, versorgt die Pferde. Dann hängt sie vor dem Rechner! Und ich warte auf dem Sofa, Stunde um Stunde! Jetzt lieg ich quer über der Tastatur, dass sie nix mehr schreiben kann. Bei allem was Recht ist - JETZT BIN ICH DRAN!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 07.01.2006, 04:25 
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Frieda

Registriert: 12.09.2004, 21:31
Beiträge: 11541
Wohnort: Sachsen
Sorry. Bild

Nachdem ich mich jetzt lange und intensiv mit meinem ältesten Katzenfreund darüber unterhalten habe, gibt's noch ein paar Fragen von uns.

Kommunikation ist immer ein Risiko. Auch bei Menschen. Je weniger sie einander kennen, um so größer das Risiko des Missverständnisses. Wie schließt also nun ein TK (klingt wie Bofrost *gg*) derartige Missverständnisse aus, wenn er über ein Foto mit einem ihm in Gänze unbekannten Wesen kommuniziert?

Dito fehlt die Körpersprache. Wir kennen es aus dem Forum - die Palette der Fehlleitungen ist lang und breit!

Was wäre eine Situation, in der sich ein TK als sinnvoll erweisen könnte?

Natürlich habe ich dazu auch ein Beispiel in der Tasche. Bild So hat der jüngste Happy-Sohn einen Knubbel am Bein, der entweder ein entarteter Insektenstich sein kann, oder aber Krebs. Der TA rät dazu, es zu entfernen bevor es größer wird, da es direkt über einer Sehne sitzt und bereits jetzt eine ätzend große Wunde macht, die direkt in einer gelenkbewegten Zone sitzt. Ich plädiere auf Abwarten, behandle es derzeit homöopathisch (Propolistinktur). Weil es dem Pferd derzeit keinen Kummer macht, es schmerzt ihn nicht, es schränkt ihn nicht ein, für ihn ist es nicht existent. Ich vermesse das Teil regelmäßig, sollte es wachsen, muss es raus. Aber ich scheue das Risiko einer Vollnarkose (ist beim Pferd heftig das Risiko) und der Infektionsmöglichkeit bei einer solchen tiefen Wunde über Sehne und Gelenk.

Ich denke, es ist ein verkappter Stich. Intuitiv empfinde ich, dass von dem Teil keine ernste Erkrankung ausgeht. Ich kann es nicht begründen.

Allerdings lebt das Pferd erst 9 Monate mit uns. Er wurde von meinem Papa erzogen, seit seiner Erkrankung lebt das Tier bei uns. Er ist sehr verschlossen, unbedarft und ich kann ihn noch nicht so richtig einschätzen. Gelernt habe ich von ihm, dass seine Körpersprache abwehrend ist, er wirkt stets mürrisch, was aber nicht seinem wirklichen Wesen entspricht. Eigentlich ist er ein freundliches Riesenbaby, das auf ungewöhnliche Art sein Empfinden kund tut.

Würde sich jetzt ein TK "anmaßen" (sorry, mir fällt kein besseres Wort ein, es ist nicht abwertend gemeint!) anhand eines Fotos sagen zu können, ob das Tier weiß, ob der Knubbel bösartig ist? Weiß so ein Tier das überhaupt? Wenn es nicht einschränkend und schmerzend ist, weiß es das vielleicht gar nicht? Menschen wissen auch nicht intuitiv, wenn sie ein Krebsgeschwür haben.

Wie könnte man mir die Kontaktaufnahme per Foto erklären? Wie sehr ich es auch drehe und wende, es ergibt für mich keinen Sinn. Wenn es über "Schwingungen" oder sonstiges geht, wäre das Foto ja in Gänze unnnötig ...

Ihr seht - ich bin lästig! Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 13:49 
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Registriert: 04.01.2006, 21:03
Beiträge: 223
Hi Antigone,

danke für deine ausführlichen Schilderungen zu deinen Tieren. Es ist sehr interessant zu lesen, wie intensiv du dich kümmerst und welche Heilungswege du gehst/versuchst.
Natürlich bin ich wie du der Meinung, man sollte sich keine Tiere anschaffen (gilt übrigens auch für Kinder ;-)), wenn man sich nicht richtig um sie kümmern und mit ihnen kommunizieren will.
Leider ist das auch in der heutigen Zeit noch eine sehr idealistische Sichtweise, die viele andere Menschen unbeleckt lässt.
U.a. aus diesem Grund halte die die Vermittler für ungemein wichtig - den Tieren zu liebe, die ihr Leben mit Menschen teilen, die eben diese Sichtweise nicht oder nur teilweise haben.
Es gibt übrigens auch Tiere, die nichts mit den Kommunikatoren zu tun haben wollen und sie ausschliessen. Auch das muss - wenn auch schmerzlich - akzeptiert werden.

Zu deinem letzten Thread:
Ich glaube, es gibt hier ein Definitionsproblem.
Ein Tierkommunikator, der auch nur einen Cent wert ist, würde NIEMALS Kontakt zu einem Tier aufnehmen um es zu "fragen", ob eine solche Wunde gefährlich ist (wie im Fall deines Pferdes). DAS wäre völlig abwegig. Wie du schon schreibst, das könnten auch Menschen bei sich selbst nicht beurteilen.
Mal abgesehen davon, dass Tiere natürlich nicht in "unserem" Sinn reden, sondern sich über Bilder, Emotionen und die Übermittlung von Stimmungen mitteilen ....

Bei der Kommunikation geht es eher um das Begreifen eines Gesamtzustandes, wie sieht sich das Tier im Zusammenhang mit seiner Umwelt, wie empfindet es z.B. die Menschen in seinem Umkreis, die Unterbringung, die anderen Tiere in seinem Umfeld.
Davon lässt sich eine Art "Bild" machen, die einem schon sehr viel sagen kann. Und das geht schon über "Schwingungen". Das Bild des Tieres dient nur dem Kommunkator zur Kanalisierung. Es geht in dringenden Fällen auch ohne, ist aber wesentlich schwieriger. Denn es gibt Millionen Tiere auf der Welt, und ein paar kleine Zipperlein haben fast alle. Da ist es dann nicht so einfach, das momentan "aktuelle" aus dem Äther zu filtern ....

Es gibt dann auch des öfteren Fälle, in denen dann die gesamte Umgebung inkl. Menschen in gewisser Weise "mitbehandelt" werden muss, sprich, gewisse Verhaltensänderungen besprochen werden müssen oder eben auch - bei Pferden z.B. - mal ein Boxenwechsel vorgenommen wird etc. ...

Die eigentliche Behandlung hat damit nur insoweit zu tun, als durch die Kommunkation eher herausgefunden werden kann, auf welche Behandlungsmethode das Tier am besten anspricht. Auch bei Menschen z.B. gibt es ja diejenigen, die eher auf Kälte ansprechen und die, die eher auf Wärme ansprechen. Es gibt die Hömoophatie-affinen und die, die eher auf Schüsslersalze ansprechen. Diese Kontaktaufnahme dient also eher einer allgemeinen Amnamnese, wie sie auch ein Heilpraktiker vornimmt.

Die eigentliche Behandlung würde von einem anständigen Tierheiler NIEMALS auf Entfernung vorgenommen werden. Dafür MUSS man das Tier selbstverständlich sehen, riechen, berühren.

Einzig eine gewisse Stabilisierung oder Beruhigung des Tieres kann von einigen Menschen auf Entfernung vorgenommen werden - z.B. von denjenigen, die einen höheren Reikigrad haben und diesen zudem noch wesentlich weiter ausgebaut haben.

Insofern gebe ich dir völlig recht: eine BEHANDLUNG einer akuten Krankheit aus der Ferne würde ich auch jederzeit ablehnen.

Gruß
Alarich

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 13:53 
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Registriert: 04.01.2006, 21:03
Beiträge: 223
@She65

Hab ich in meinem überlangen "Brief" von eben vergessen:
Danke für deine Erläuterungen zu dem kommerziellen Punkt von Tierheilern/-kommunikatoren.

Ich seh das ähnlich.

Gruß
Alarich

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