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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 14:18 
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Frieda

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Alarich, danke für die ausführliche Antwort. Bild

Nun, ich fühle mich am Zustand meiner Tiere mit schuldig. Sie alle sind mehr oder weniger nach dem Umzug nach Sachsen krank geworden. Das hat verschiedene Ursachen.

Aber klar ist, dass sie vorher Zeit ihres Lebens am gleichen Stall standen, erstmals eine neue Umgebung hier kennengelernt haben. Der psychische Stress war sicherlich immens, auch wenn sie "äußerlich" alle sehr gelassen waren. Und trotzdem.

Auch hier zeigt sich ihre jeweilige Ausprägung. Shigon ist ein kleiner Warmduscher, hypersensibel. Der kriegt's an den Nerven. Wen wundert's?

Shigon war als kleines Pferd sehr sehr krank, musste lange in einer Tierklinik stehen, damals noch mit seiner Mutter. Sie hatte dann natürlich auch Boxenhaft für drei Monate, sie säugte ihn ja noch. Happy war zuerst hier, Shigon kam ein Jahr später. Als der vom Hänger krabbelte und "Maaaami!" brüllte, ist Happy schier in sich zusammengesunken. Es war eindeutig "NEIN! DER! Muss ich jetzt wieder dauernd im Stall bleiben??". Von Muttergefühlen war da erstmal nicht viel zu sehen. Bild

Der Kleine ist eher mit dem Phlegma eines Pfannekuchens gesegnet, den erschüttert so schnell nix. Er ist total glücklich wieder mit seiner Mutter zusammen zu sein, die zwei hängen nur zusammen. Andererseits weiß ich, dass er meinen Vater sehr vermisst, der ihn lange Jahre ausschließlich betreut hat. Man kann es sehen. Manchmal steht er da, starrt ganz versonnen aus dem Fenster, ist richtig in sich zusammengesackt und die Unterlippe zittert. Es tut mir so leid, denn sein Mensch wird nie wieder mit ihm leben können, also tun wir unser bestes, den Verlust aufzuarbeiten. Aber Cordi trauert, eindeutig. Es wird natürlich weniger, es sind ja jetzt 9 Monate. Aber die ersten drei bis vier Monate war es sehr extrem.

All diese Dinge erzähle ich eigentlich nur, weil ich auf einen Punkt hinaus will. Ich kann den Zustand meiner Tiere einschätzen, weil ich sie kenne. Weil ich mit ihnen lebe. Weil ich achte, dass sie alle einzelne Individuen sind, die unterschiedliche Befindlichkeiten und Bedürfnisse haben, die man im Laufe der Zeit kennenlernt.

Mir erschließt sich nicht, wie ein gänzlich fremder Mensch dahin kommen soll. Das ist der Punkt, den ich für fast unmöglich halte. Wenn ich live und in Farbe in fremdes Tier sehe, kann ich es auch nicht gleich "fühlen". Ich kenne das Pferd meiner Freundin nun über zwei Jahre, und trotzdem ist sie für mich ein Buch mit sieben Siegeln.

Ich finde das Thema interessant, aber ich bleibe Skeptikerin bezüglich der Machbarkeit bei völlig fremden Tieren. Bild

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 08.01.2006, 14:18 


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 14:50 
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Antigone,

du MUSST das doch auch nicht verstehen oder nachvollziehen können !

Wie ich schon geschrieben habe: es ist sehr schön, dass DU einen so intensiven Kontakt zu deinen Tieren hast.

Leider ist es aber eine Tatsache, dass sehr viele Menschen den NICHT haben, oft auch gar nicht wollen. Und dann ist es für die Tiere immer noch besser, einen "Vermittler" einzuschalten, der hilft, ihnen zu helfen, als es unversucht zu lassen.

Niemand versucht, dich hier zu irgendetwas zu bekehren !

Gruß
Alarich

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 18:27 
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Frieda

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Wohnort: Sachsen
Nein, nochmal: Ich verstehe das auch nicht als Bekehrungsversuch. Man hat ja schon viel davon gehört, und ich finde es einfach schön, da auch mal drüber philosophieren zu können, und das auch hinterfragend. Bild

Alarich hat geschrieben:
du MUSST das doch auch nicht verstehen oder nachvollziehen können !


Das ist mein Lebensproblem schlechthin. Bild Ich will alles nachvollziehen können. Dinge einfach so hinzunehmen fällt mir prinzipiell schwer. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 18:36 
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Registriert: 04.01.2006, 21:03
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Oh lala, da spricht die Steinböckin, was Bild ?
Kann ich halbwegs nachvollziehen, mein Aszendent ist Steinbock. Aber eben nur halbwegs - dankenswerterweise habe ich durch schwere Arbeit gelernt, gewisse Dinge eben halt mal hinzunehmen ....

Und zum Topic:
Auch ich denke und weiss (durch Beobachtung und Analyse), dass ich meine Tiere gut verstehe und nachvollziehen kann, was sie von mir erwarten.
Dennoch gab es Situationen, in denen ich mich gefragt habe, ob da vielleicht der Wunsch der Vater des Gedankens war - sprich: ich mich selbst betrüge mit dem, was ich von den Tieren zu vernehmen glaube.
In diesen Fällen hat meine Freundin schlicht als "Kontrolle" gedient, was sie aber auch wusste.
Und natürlich kennt meine Freundin unsere Tiere grundsätzlich auch vom ersten Moment an an dem sie sich unserer Familie zugesellen ...

Schönen Abend noch,
Alarich

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 19:00 
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Frieda

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Klaro, das ist die Steinböckin. Und ich glaube mein Aszendent ist auch noch Skorpion. Alles klar? Bild

Alarich hat geschrieben:
ob da vielleicht der Wunsch der Vater des Gedankens war - sprich: ich mich selbst betrüge mit dem, was ich von den Tieren zu vernehmen glaube.


Das ist der Punkt, der Gefahren birgt, keine Frage! Da muss man ehrlich und hart gegen sich sein, was gewiss manchmal schwer fällt!

Bei Shigon weiß ich, dass ich ihn oft enttäusche. Ich bin selbst ein ziemlicher Schisser, und er ist an einigen Tagen sehr nervig, sprich er erschrickt sich hier und da, wittert überall Mord und Totschlag. Wir ziehen uns dann auch gegenseitig auf, weil ich dann auch mitpanike. Und wenn sowas in Straßennähe geschieht, weiß ich, dass ich ihm von oben keine Ruhe und Sicherheit vermitteln kann. Dann steige ich ab und führe ihn, gehe vor, er darf sich hinter mir verstecken.

Er hasst das. Er schämt sich für sich und ist enttäuscht, dass ich absteige und ihm nicht vertraue, dass er uns heil durch diese wahnwitzige Gefahrensituation bringt, wie z. B. dass plötzlich ein Vogel vor uns aus dem Gras auffliegt ... Bild

Ich weiß, dass er da ein anderes Verhalten von mir erwartet und total enttäuscht ist. Aber ich kann eben auch nur begrenzt aus meiner Haut. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 22:30 
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Registriert: 12.09.2004, 22:43
Beiträge: 1418
Ihr ward ja fleißig Bild

Alarich, das, was du über TK schriebst (*zwinker zu Tigo* in der Tat liest es sich ein bisschen wie Schleichwerbung für den Bofrost-Lieferer, dennoch kürze ich gerne so ab), finde ich ziemlich gut getroffen, mehr noch, es hat mich sehr berührt. Warum fängst du nicht (endlich) damit an, es zu "lernen" ? (kein Dringen, nur Hoffnung) Bild Du wärst eine Bereicherung für unser Netzwerk (oder bist du etwa schon dort und ich ahne es noch nicht einmal ?)

Tigo, ich kenne dich nicht anders, du Zweiflerin Bild Aber das ist ok, als ich anfing damit, brauchte ich für alles, was ich fühlte, "Beweise". Ich erinnere mich noch daran, als ich meinen Kater, der oben auf dem Kratzbaum schlief, herunter holte. Bestimmt 20 mal habe ich ihn telepatisch um dieses Zeichen gebeten, nachdem er mir mürrisch mitteilte, dass er jetzt schlafen würde und dieser "Beweis" einfach lächerlich wäre. Immerhin hat er die Wichtigkeit meines lächerlichen Anliegens verstanden und er kam. Bild

Was ist Kommunikation ? Besteht sie nur aus Worten, Gesten oder ist da vielleicht doch mehr im Spiel ? Wie oft haben wir gesagt "ich wusste es", wenn irgend etwas passierte, das wir ahnten ? War es Intuition oder gar Telepatie ? Oder kommunizieren wir, während wir telepatieren ?

Wenn man bedenkt, dass jeder Mensch jeden Tag Tausende, wenn nicht gar Millionen Gedanken ins Universum schickt, von denen viele an einen speziellen Menschen gerichtet sind, wie sollte der/die Spezielle sie empfangen ? Wenn sie jedoch gezielt gerichtet werden, dann werden sie auch empfangen. Wir erleben es doch immer wieder: der Gedanken an einen Menschen - und gerade dann ruft er/sie an. Nicht anders funktioniert TK auch. Ein Kanal wird frei geschaltet und die Kommunkation erfolgt - wobei Tiere wesentlich "reiner" kommunizieren (und deshalb ist es auch einfacher als mit Menschen), weil sie die ablenkenden Gefühle nicht besitzen.

Es ist schon ein bisschen her, seitdem ich anfing mit der "Ausbildung" zur TK. Meine "Lehrerin" ist damit aufgewachsen, mit Tieren zu sprechen, ist Schamanin, empatisch und besitzt den Reiki-Meistergrad. Was ich an ihr besonders schätze ist, dass sie nicht der Licht-und-Liebe-Fraktion angehört, sie ist Mensch und hat auch gelegentlich äußerst menschliche Züge Bild Zu Beginn haben wir unzählige Male als Übung mit Menschen telepatiert, um ein Gefühl für unsere eigenen Gefühle zu bekommen. Das ist wichtig, weil all das Eigene die Interpretation der Kommunikation mit Tieren sehr stört. Und dann ging es weiter...

Ich empfange neben Bildern und Gefühlen glücklicherweise auch oft Worte, manchmal auch Sätze. Manchmal ist es eine ungewohnte Wortwahl, die die Tiere äußern, oft muss ich wirklich interpretieren in Zusammenarbeit mit dem Halter. Wer würde vermuten, dass ein Tier seine kürzlich entsorgte gelbe Quietsche-Ente vermisst, wenn es mir "ich will das Gelbe zurück" mitteilt ?

Im Fall deines Pferdes: es ist absolut entgegen der Ethik (und die lernt man wirklich bis zum Umfallen in den Seminaren), ein Tier mit Fragen zu bombardieren (meine eigenen Tiere reagieren allergisch auf diese Vorgehensweise), oder es gar nach schlimmen Krankheiten zu befragen. Was sollte ein Tier antworten, dass tödlich erkrankt ist ? Meistens wissen sie das gar nicht, können höchstens signalisieren, wo es weh tut. Außerdem - und das ist das Wichtigste überhaupt - haben Tiere ein ganz anderes Gefühl, was Tod angeht. Sie wissen genau, wann der Zeitpunkt des Gehens gekommen ist und halten nicht am Hier fest. Warum auch, es geht ja immer weiter.

Es ist nicht alles erklärbar, und dennoch ist es eine wunderbare Form, sich den Tieren zu nähern und mit ihnen eins zu sein. Wenn auch nur für eine kurze Zeit.

LG,
She

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Ich kann mein Vertrauen ruhig verschenken, denn wenn es von jemandem missbraucht wird,
ist es sein verschenktes Glück, nicht meines. (schamanische Weisheit)


Zuletzt geändert von She65 am 08.01.2006, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 22:51 
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Registriert: 12.09.2004, 22:43
Beiträge: 1418
Tigo hat geschrieben:
Bei Shigon weiß ich, dass ich ihn oft enttäusche....

Ich weiß, dass er da ein anderes Verhalten von mir erwartet und total enttäuscht ist. Aber ich kann eben auch nur begrenzt aus meiner Haut. Bild


Tigo, ohne jetzt "Kontakt" zu Shigon gehabt zu haben: mit Sicherheit ist er nicht enttäuscht von dir. Er weiß, dass du ein Mensch bist, der eben nicht immer aus seiner Haut kann. Bild

Ein Tier würde so etwas nie über seinen Menschen sagen, der ihn liebt. Sie sind so nachsichtig, die Tiere, dass ich manchmal sprachlos bin. Und das glaubst du jetzt bitte einfach mal trotz aller Zweifel, ja ? Bild

LG, komm gut in deinen Burzeltag,
She

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 23:24 
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Frieda

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She65 hat geschrieben:
Sie sind so nachsichtig, die Tiere, dass ich manchmal sprachlos bin. Und das glaubst du jetzt bitte einfach mal trotz aller Zweifel, ja ? Bild


Doch, das glaube ich blind. Sie verzeihen uns viel mehr, als wir uns jemals vorstellen können. Ich erfahre es ja selbst täglich im Umgang mit ihnen. Sie nehmen mir Fehler selten krumm.

Und trotzdem ist Shigon enttäuscht, wenn ich absteige. Man sieht es ihm förmlich an, wie er dann mit hängendem Kopf hinter mir hertrottelt. Fast muss ich ihn ziehen, und er signalisiert mit der Körpersprache "Ich habe versagt! Wieso tust Du das? Vertraust Du mir nicht? Ich hätte auf uns aufgepasst!! Setz Dich wieder, ich bin Dein Beschützer".

Er selbst hat mir ganz zu Anfang den Mut gegeben aufzusteigen. Ich war ja jahrelang aus dem Reitsport raus, war nur Bodenpersonal während der aktiven Rennzeit. Ich habe das irgendwo schonmal erzählt ... Es klingt gänzlich schräg ... Er sollte geritten werden, weil er im Rennsport nachließ. Der Trainer wollte ihm psychischen Ausgleich durch das Reiten gewähren. Aus meiner Familie passte nur ich, alle anderen hatten eine gute Ausrede. Aber ich hab mir vor Angst fast ins Hemd gemacht. Nach all den Jahren, und dann ein ungerittenes Pferd!

Ich hab mich dann intensiver mit ihm beschäftigt, ihn geputzt, bin mit ihm spazieren gegangen und sowas. Und dann standen wir vor der Reithalle, haben anderen beim Reiten zugesehen. Ich sagte "Ach, Männlein, wenn Du mir doch nur versprechen könntest, dass Du keinen Unsinn machst und immer auf mich aufpasst!". Da hat er den Kopf zu mir gedreht, mir seine Lippen auf die Stirn gedrückt, wie ein Küsschen, ist einen Moment so verharrt und hat mich dann aufmunternd an die Schulter gestupst.

Nachdem ich eine Weile sprachlos und in Tränen aufgelöst war, habe ich dann am nächsten Tag mein Häufchen Mut gepackt, ihn gesattelt und bin aufgestiegen. Er hat nie irgendwelchen Mist gemacht, er war von Anfang an total brav und artig. Er hat sein Versprechen gehalten, das er mir gegeben hat.

Und deswegen würde ich für eben dieses Pferd einfach alles tun. Er ist unter allen Pferden dieser Welt meine pferdische Hälfte. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 08.01.2006, 23:26 
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Frieda

Registriert: 12.09.2004, 21:31
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She65 hat geschrieben:
Was ich an ihr besonders schätze ist, dass sie nicht der Licht-und-Liebe-Fraktion angehört, sie ist Mensch und hat auch gelegentlich äußerst menschliche Züge


Wahrscheinlich ist es aber genau die Licht-und-Liebe-Fraktion (eine geniale Bezeichnung! Bild ), die es den bodenständigen Arbeitern schwermachen. Genau diese abgehobene Eso-Schiene find ich persönlich nämlich extrem heftig, das schreckt mich sofort ab.

Schön zu hören, dass Ethik gelehrt wird. Bild Sollte in verschiedenen Ausbildungen zum Grundstoff gehören, finde ich.

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Zuletzt geändert von Tigo am 08.01.2006, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Tierheilern
BeitragVerfasst: 09.01.2006, 13:24 
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Registriert: 04.01.2006, 21:03
Beiträge: 223
@She65

Danke für deinen Zuspruch !
Aber ganz ehrlich - nein. Ich möchte mich da nicht auch noch einklinken. Weder in die TK im allgemeinen noch in euer Netzwerk im speziellen. Ich hab genügend Leute um mich rum, die sich in diesen Punkten bestens auskennen und bestens ausgebildet sind - sowohl im Humanbereich als auch im Veterinärbereich. Ich find das spannend, ich höre zu, ich lerne, ich probiere auch manchmal aus.

Ich bin und werde dadurch natürlich extrem sensibilisiert für Dinge, mit denen anderen Menschen nicht so schnell so hautnah in Berührung kommen. Und dann langt mir mein eigenes für den Hausgebrauch.
Meine Schwerpunkte liegen auf ganz anderen Gebieten, die sich mit den o.g. Schwerpunkten der Menschen in meiner Umgebung auf das Schönste ergänzen.

Klar bin ich immer bestrebt, meine Kommunikation mit meiner Umwelt (egal, in welcher Form sie sich mir darstellt) zu verbessern und zu vertiefen. Das dient eigentlich jedoch vorwiegend mir selbst, meinem Weiterkommen und meiner Transformation und dazu, mir die Beziehungen zu erleichtern. Für alles andere bin ich nicht altruistisch genug, dafür hab ich genug Selbsterkenntnis Bild

Aber besten Dank für das Kompliment, dass du mir damit machst !

@Antigone
Ich sehe, du machst dir unendlich viele Gedanken um dein Pferd und eure Beziehung. Das ist auf der einen Seite was ganz Tolles, andererseits - und hier spiele ich mal Advocatus Diaboli - kann man Dinge aber auch "zerreden" oder "zerdenken" .....

Beisst sich hier nicht eine Katze in den Schwanz ? So eine Art "selffullfilling prophecy" ?
Du glaubst, er ist enttäuscht von dir. Er weiss, dass du glaubst, er ist enttäuscht von dir und ist enttäuscht, dass du nicht merkst, dass er gar nicht enttäuscht ist von dir, sondern von sich selber oder überhaupt .... Oh gott wie verzwurbelt ...-aber verstehst du, was ich meine ?

Das wäre z.B. für mich einer der Fälle, wo ich evtl. einen "neutralen" Beobachter hinzuziehen würde. Ganz einfach, um meine eigene Wahrnehmung zu überprüfen. So wie z.B. ja auch Psychologen sich regelmässigen "Mentorengesprächen" zur Überprüfung ihrer eigenen Psyche unterziehen ....

Ich will dir hier beileibe nichts unterstellen, nicht dass wir uns da falsch verstehen. Es ist einfach nur eine Gedanke, der mir kam ..

Gruß
Alarich

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